MADONNA-Talk

Das Geheimnis ihrer Liebe

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Vor zwei Jahren verliebten sie sich auf dem Life Ball. MADONNA sprach mit Moderatorin Nazan Eckes & Maler Julian Khol.

'Love is in the air', könnte das Motto des exklusiven Red Ribbon Cotillion-Shootings lauten, bei dem vor allem ein Paar für verzücktes Raunen im Raum sorgte: Zwischen RTL-Moderatorin Nazan Eckes (34) und Model und Maler Julian Khol (30) sprühten vor der Linse von Starfotografin Inge Prader wahrhaftig die Funken. Vor zwei Jahren lernten sie sich auf Gery Keszlers Life Ball kennen. In MADONNA erinnert sich das Traumduo an den magischen Moment und spricht über seinen Charity-Einsatz und sein Liebesgeheimnis.

Frau Eckes, welche Erinnerungen haben Sie an Ihren ersten Life-Ball-Besuch?
Nazan Eckes:
Ich war vor zwei Jahren das erste Mal da. Ich wusste nicht allzu viel über diese Veranstaltung – natürlich hat man in Deutschland auch darüber berichtet, aber ich wusste nicht, was tatsächlich auf mich zukommen würde. Als ich dann dort war, wurde ich direkt von diesem „Strudel“ eingesogen und habe mich in diesem angenehmen Chaos sofort wohl gefühlt. Es war sehr aufregend …

Herr Khol, für Sie war es nicht das erste Mal...
Julian Khol:
Nein, ich glaube, mein erster Life Ball war im Jahr 2000. Seither hat dieses Event eine starke Entwicklung durchgemacht – einerseits ist es größer und mächtiger, andererseits aber auch ein bisschen „normaler“ geworden. Davor war der Life Ball einfach nicht von dieser Welt (lacht).

Für Sie beide ist der Life Ball auch deshalb etwas ganz Besonderes, weil Sie einander dort vor zwei Jahren kennenlernten. Wie war das damals?
Khol:
Lustig! Wir haben uns zum ersten Mal backstage bei den Proben gesehen und auch gleich ein bisschen Blickkontakt gehabt. Das haben wir dann im Laufe des Abends vertieft …

Ist allein schon deshalb der Life Ball jedes Jahr Pflicht für Sie?
Khol:
Wir wissen noch nicht, ob wir es heuer terminlich schaffen werden.
Eckes: Eigentlich habe ich an diesem Abend Sendung – aber mal schauen. Ich würde natürlich sehr gerne dabei sein.

Sie führen ja aufgrund Ihrer Berufe eigentlich eine Beziehung auf Distanz, oder?
Khol:
Nein, das würde ich nicht sagen. Ich lebe ja auch in Deutschland. Und wir sehen uns zwar nicht jeden Tag, aber sehr oft und regelmäßig. Eine Beziehung auf Distanz würden wir, glaube ich, gar nicht aushalten.

Zurück zum Life Ball: Wieso ist es Ihnen ein Anliegen, den Ball und heuer auch den Red Ribbon Cotillion als Prominente zu unterstützen?
Eckes:
Weil das Thema HIV und Aids leider schon wieder zu alltäglich geworden ist. Die Menschen haben sich daran gewöhnt, dass es diese Krankheit gibt – man spricht nicht mehr darüber, was aber nicht heißt, dass die Gefahr uns nicht alle angeht. Und ich finde es gut, wenn solche gesellschaftlichen Problemthemen nicht so problembelastet behandelt werden, sondern wenn auf sie in völlig anderer Form aufmerksam gemacht wird.
Khol: Für mich kommt natürlich auch noch der persönliche Aspekt dazu, dass ich den Gery inzwischen sehr gut kenne – und es schon eine richtige Life-Ball-Familie gibt.

Was ist das Erfolgsgeheimnis von Gery Keszler?
Khol:
Dass er sehr hartnäckig ist (lacht). Und wenn er etwas will, dann kriegt er das auch.

Die Fotos, die Inge Prader von Ihnen heute gemacht hat, spiegeln sehr schön Ihre Leidenschaft, Ihre Liebe wider – wie lautet Ihr Liebesgeheimnis?
Eckes:
Das Wichtigste ist in einer Beziehung ist doch, dass jeder ein Individuum bleibt und seine Freiräume hat, die er auch dem anderen zugesteht. Ich glaube, das kriegen wir so gut hin, weil wir einerseits beide beruflich sehr ehrgeizig sind, auf der anderen Seite aber besonders viele Gemeinsamkeiten haben. Und wir geben uns immer gegenseitige Rückendeckung. Wann immer der eine sich einmal fallen lassen muss, fängt der andere ihn auf. Das ist sehr, sehr wertvoll.

Dürfen wir mit einer Hochzeit rechnen?
Khol:
Nein, wirklich nicht – jetzt hören wir aber auf...

Nazan Eckes Julian Khol Daniela Schimke
Nazan Eckes Julian Khol Daniela Schimke
© Harald Klemm/ Life Ball

Bild: (c) Harald Klemm/ Life Ball

Nazan Eckes und Julian Khol im MADONNA-Gespräch mit Daniela Schimke.

Red Ribbon Cotillion am 17. 7.
Zu einem glamourösen Tanzpalast verwandeln der Life Ball und T-Mobile das Wiener Burgtheater am 17. Juli. Während in und vor dem Rathaus zum 18. Mal zugunsten von Aids-Betroffenen gefeiert wird, tanzt man hier erstmals in edelstem Rahmen für den guten Zweck. Tickets (150 Euro) & Logen (für 6 Pers. 6.000 Euro) für den einzigartigen Sommerball sind noch erhältlich unter www.lifeball.org!

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Schwarz auf Weiß. Der Wiener Maler und die deutsche RTL-Moderatorin haben sich am Life Ball 2008 kennen und lieben gelernt.

Beim Red-Ribbon-Cotillion-Shooting betont Nazan ihre perfekte Sanduhr-Silhouette in einem raffinierten Seidenkleid mit Schleppe von Couturier Thang de Hoo. Julian gibt sich ganz in Weiß in einem Smoking von Peppino Teuschler. Accessoires von perfectprops.

Seine Frau und ORF-Lady Gabi setzt in romantischem Pink von Maestro Thang de Hoo ein Zeichen. Auch hier dürfen opulente Rosen nicht fehlen. Accessoires von perfectprops.

Aufgeblüht. Wenn sich am 17. Juli das Wiener Burgtheater in einen Tanzpalast im Stil der späten 50er verwandelt, gibt sich PR-Profi und Autor Matthias als eleganter Dandy im cremefarbenen Anzug von Maison Martin Margiela mit Rosen-Details.

Die Opernball-Chefin inszeniert den Cotillion-Dresscode sehr mondän im drapierten Ballon-Kleid von Liska by Thomas Kirchgrabner. Der Designer selbst trägt ein Sakko von Maison Martin Margiela. Hose von Costume National, Spitzenhemd von Tom Rebl.

Dazu eine auffällige, pinkfarbene Seiden-Stola als XL-Ribbon getragen. Die Life-Ball-Rosen sind von Holland Blumen Mark. Accessoires von perfectprops.

Umwerfende Diva. Die Schauspielerin spielt gerne die Hauptrolle. Das gelingt ihr am Sommerball in einer traumhaften Bustierrobe mit eingearbeiteter Korsage und transparenten Details von Austro-Designer Thomas Kirchgrabner by Liska.

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