Couture für den Alltag

"Ich schaue nicht aufs Alter"

Coole Jeans in den Heiligen Hallen der Hohen Schneiderkunst: Karl Lagerfeld hat mit seiner Chanel-Kollektion am Dienstag die Haute-Couture-Schauen für Frühjahr/Sommer 2011 ordentlich aufgemischt. "Jeans sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken", sagte der deutsche Modeschöpfer nach der Schau. Allerdings könne man die Hosen, die er zu aufwendigen, handgefertigten Kleidern und Kostümen kombinierte, nur industriell herstellen. "Dafür tragen sie kostbare Knöpfe. Schon einer von denen kostet mehrere hundert Euro", sagte Lagerfeld.

Diashow Chanel F/S 2011

Chanel

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Für den Alltag
Couture solle auch für den Alltag geeignet sein, erläuterte der Chanel-Designer und hob sich damit von anderen Häusern ab, die in dieser Saison in alltagsferner Opulenz schwelgen. Weniger aufwendig als die der Konkurrenz sind die Chanel-Entwürfe dabei nicht. "Hunderte von Kristallen wurden bei einigen Kleidern von Hand aufgestickt", sagte Lagerfeld. "Das ist irre, allein wenn man das sieht." Dass seine Modelle speziell auf jüngere Kundinnen abzielen, glaubt er nicht. "Ich schaue nicht aufs Alter", meinte der Pariser Modezar. "Man darf nicht ein festgelegtes Bild von jemand Bestimmtem im Kopf haben, wenn man ein Kleid entwirft."



 

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