Kommt aus der Klassik

Sarah Connor eröffnete in Moskau neuen Konzertsaal

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Sarah Connor hat in Moskau mit einem zweistündigen Auftritt einen modernen Konzertsaal mit mehr als 6.000 Plätzen eröffnet. Begleitet wurde die Sängerin am Samstagabend von einem Symphonieorchester aus Weißrussland. "Ich komme ja aus der Klassik und arbeite gerne genre-übergreifend", sagte Connor am Rande des Auftritts der dpa.

Die Crocus City Hall ist Teil eines neuen Vergnügungszentrums, das der russische Unternehmer Aras Agalarow trotz der Finanzkrise für viele Millionen US-Dollar am Rand von Moskau bauen ließ. Anfang Dezember tritt James Last in dem 4.500 Quadratmeter großen Saal auf.

Bei dem Konzert verließ Connor immer wieder die Bühne und brachte die Besucher zum Tanzen. Das Publikum verabschiedete die 29-Jährige mit viel Applaus. Connor bestätigte in Moskau Medienberichte über einen für 2010 geplanten Auftritt für deutsche Soldaten in Afghanistan. "Ich wurde eingeladen und habe spontan Ja gesagt. Für mich hat das aber keinen politischen Hintergrund, obwohl ich das sehr ernst nehme. Ich würde die Menschen, die dort für uns einstehen, gerne etwas ablenken."

Falls die Soldaten dies wünschten, würde sie sogar die deutsche Nationalhymne singen, sagte Connor. Sie hatte 2005 für Aufregung gesorgt, als ihr bei einer Stadioneröffnung in München bei der Hymne ein Textfehler ("Brüh im Lichte dieses Glückes") unterlief.

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