Steirischer Advent gibt sich

Steirischer Advent gibt sich "bunt gemischt"

Adventzeit ist Bastelzeit - landesweit werden mehrere Kurse für "Christkindl-Qualifikationen" angeboten, wie z. B. ein Kerbschnitz-und ein Krippenbau-Kurs im Waldhof Muhr (Pöllau) und ein Lebkuchenhäuschenbau-Kurs im Naturpark Pöllauertal. Wer lieber nur eine kurze Auffrischung in Sachen Adventkranzbinden und Weihnachtslieder haben möchte, kann am 21. November in Maria Straßengel mitmachen und seinen Eigenbau-Adventkranz hinterher segnen lassen. Beratung zum Thema "Weihnachtslieder" bietet ab 30. November auch das "Büro für Weihnachtslieder" des Steirischen Volksliederwerks - heuer schon das 19. Mal.

Zwischen 20. und 28. November öffnen die regionalen Adventmärkte, die sich themenspezifisch unterscheiden: Rund um den Erzberg stehen z. B. die Tradition des Bergmannes und die damit verbundenen Bräuche im Zentrum. Einen Höhepunkt stellt die Barabarafeier mit Barbaratanz und Bergparade von 4. bis 6. Dezember dar. In Turnau lockt dagegen der "jagdliche Advent" mit Wild-Spezialitäten und Pferdeschlittenfahrten. Wer lieber mit einer nostalgischen Dampflokomotive reist, kann am 5. Dezember an der Nikolofahrt von Graz in die Weststeiermark teilnehmen. Bad Gleichenberg wiederholt aufgrund des großen Erfolges den "Advent, sou wia's früahrer wor" - ein Adventmarkt ohne elektrisches Licht und ohne Alkohol. Ein gewisser Trend zeichne sich heuer bei den Adventmärkten allerdings nicht ab, es sei "bunt gemischt", hieß es von Steiermark Tourismus.

Mittelpunkt des weiß-grünen Adventzaubers ist die Grazer Innenstadt rund um den bereits in der ersten November-Woche auf dem Hauptplatz aufgestellten Christbaum und das als Adventkalender beleuchtete Rathaus. Neben der Eiskrippe im Landhaushof (ab 28.11.) sorgen Märkte und Hüttendörfer mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf mehreren Plätzen für vorweihnachtliche Stimmung. Am 11. Dezember findet die "Lange Nacht des Advents" statt, in der die Gastronomie bis Mitternacht und die Verkaufsstände bis 20.00 Uhr geöffnet haben.

Probleme mit der festlichen Illumination wird es nach der Abschaffung der früher gebräuchlichen 100-Watt-Glühbirnen nicht geben: Die Beleuchtung wurde bereits im Vorjahr auf LED-Lampen umgestellt.

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