Ankunft der Holländer im Jahr 1609 wird gefeiert

New York feiert seinen 400. Geburtstag

Mit Böllerschüssen und einer Parade historischer Schiffe startet New York die Feiern zum 400. Geburtstag der Stadt: Eine Woche lang gedenkt die Millionen-Metropole der Ankunft der Holländer am 11. September 1609 vor der Insel, die die Lenape-Indianer "Mannahata" nannten.

Für die Jubiläumswoche "NY400" haben die Holländer ein Programm mit Partys, Paraden, Konzerten, Ausstellungen und Lesungen zusammengestellt. Das Amsterdamer Rijksmuseum lieh einen seiner größten Schätze, Jan Vermeers "Milchmagd", an das Metropolitan Museum aus. Das Meisterwerk ist erstmals seit der Weltausstellung 1939 wieder auf der "Neuen Insel", wie die Holländer "Mannahata" bei ihrer Ankunft tauften.

Eröffnet wird die Feier am Dienstagmorgen mit 21 Böllerschüssen, auf die Bürgermeister Michael Bloomberg die Bürger seit Wochen hinweist, um Terrorängsten vorzubeugen. Danach sprechen der Kronprinz und US-Außenministerin Hillary Clinton auf einem Flugzeugträger und segelt eine Flotte historischer Schoner den Hudson River hoch - unter ihnen mehrere Nachbildungen des Dreimasters "Halve Maen" (Halbmond), mit dem Henry Hudson damals hier aufkreuzte. Wenig später startet die "Flying Dutchman"-Regatta mit 60 Segelbooten aus 14 Ländern.

Zum Jubiläumsprogramm gehören Hafenrundfahrten, Kajak- und Segel-Touren bis hoch nach Albany, der Hauptstadt des Bundesstaates New York. Im Battery Park an der Spitze Manhattans sind traditionelle Wohnhäuser, eine Windmühle und die Werkstatt eines Holzschuhmachers zu sehen. Holländische Fahrräder in leuchtendem Orange laden zum Nulltarif zur Fahrt durch die Straßenschluchten ein.