Inka-Stadt Machu Picchu wieder geöffnet

Die nach Regenfällen sei Jänner von der Außenwelt abgeschnittene Inka-Stadt Machu Picchu im Süden Perus ist seit Donnerstag wieder für Besucher zugänglich. Bei der Wiederöffnung war auch die US-Schauspielerin Susan Sarandon ("Dead Man Walking") dabei. Sie schwärmte von der 2.400 Meter hoch in den Anden gelegenen Anlage: Machu Picchu sei "wunderschön" und "beeindruckend".

Sarandon wurde zur "Tochter von Machu Picchu", einer Art Ehrenbürgerin, ernannt und mit dem Sonnenorden ausgezeichnet. Sie lud auch andere Hollywoodgrößen ein, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Ruinenstadt zu besuchen.

Machu Picchu ist nur per Bahn oder auf Wanderwegen zu erreichen. Ende Januar wurden die Bahnstrecke und auch Teile der Wanderpfade durch starke Regenfälle beschädigt. 4.000 meist ausländische Besucher wurden per Hubschrauber aus der im Bergregenwald gelegenen Ruinenstadt in Sicherheit gebracht. Machu Picchu selbst wurde aber nicht beschädigt. Inzwischen ist die Bahnstrecke zum Teil wieder repariert. Besucher müssen aber noch per Bus oder Auto bis zu dem Ort Piscacucho fahren, wo sie dann in den Zug umsteigen können. Die 550 Jahre alte Inka-Stadt besuchen in der Hochsaison bis zu 2.500 Menschen täglich.