Galliano zu 6000 Euro Strafe verurteilt

Auf Bewährung

Galliano zu 6000 Euro Strafe verurteilt

Der britische Modeschöpfer John Galliano ist wegen rassistischer Pöbeleien zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro auf Bewährung verurteilt worden. Wegen seiner  Beschimpfungen gegenüber einem französischen Paar, wurde Galliano Anfang des Jahres von Dior gefeuert und auch von seinem eigenen Label rausgeschmissen. Ausdrücke wie "dreckiges Judengesicht" und "beschissener asiatischer Mistkerl" sollen Galliano im alkoholisierten Zustand in einer Pariser Bar „ausgerutscht“ sein.

Galliano zeigt Reue
Mit drei Wörter war Gallianos langjährige Karriere ruiniert: „Ich liebe Hitler!" Zu Prozess-Beginn zeigte der Designer jedoch Reue und entschuldigte sich  vor Gericht. Er gab an in einem unzurechnunsgfähigen Zustand gewesen zu sein und hoffte auf die Berücksichtigung seiner Alkoholabhängigkeit. "Ich verurteile Rassismus und Antisemitismus. Sie haben keinen Platz in unserer Gesellschaft."


Als ihm das Video in dem er deutlich „I love Hitler“ sagt vorgespielt wird antwortet er: "Ich erinnere mich nicht daran. In dem Video sehe ich jemanden, der Hilfe braucht. Das ist ein Schatten von Galliano. Der Mann in dem Video ist nicht John Galliano. Es ist die Hülle von Galliano. Ich hatte nie diese Überzeugungen, ich hatte nie eine solche Meinung." Für seine Äußerungen drohten Galliano bis zu sechs Monate Haft.

Marc Jacobs für Dior
Gleich nach seinem Rauswurf bei Dior ließ sich der Designer in eine Entzugsklinik in Arizona einweisen. Sein Nachfolger im Hause Dior könnte nun Marc Jacobs werden, der seit 14 Jahren als künstlerischer Leiter bei der Luxus-Marke Louis Vuitton tätig war.

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