Ab 2010

"Viagra" für Frauen: Die Lustpille kommt

Die Lust sitzt bei Frauen im Kopf. Wird am richtigen Schalter im Gehirn gedreht, kommen Frauen leichter zum Orgasmus. Das behaupten jene Forscher, die mit der Substanz Flibanserin im Labor ein potentes Aphrodisiakum gegen weibliche Sexstörungen gefunden haben. Flibanserin wurde von Boehringer Ingelheim ursprünglich als Antidepressivum entwickelt. Die Substanz greift in den Serotonin-Haushalt im zentralen Nervensystem ein.

Kein Viagra
Im Gegensatz zu Viagra, wirkt die Lustpille für Frauen nicht vor Ort, sondern im Gehirn. Dort steigert sie das sexuelle Interesse, das gehemmten Frauen oft völlig fehlt.

Das Medikament sei allerdings kein Enthemmungsmittel, das bei Bedarf eingeworfen wird, warnen bereits Experten.

Nicht auf Kasse
Frauen, die ihrer Lust nachhelfen wollen, müssen die Pille täglich über einen längeren Zeitraum nehmen. Und selbst bezahlen. Da jede dritte Frau vermindertes Sex-Verlangen hat, dürfte die Rechnung aufgehen.

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