US-Drehbuchautoren kürten ihre Sieger

Der Irak-Kriegsfilm "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" und die Drama-Komödie "Up in the Air" haben in der Nacht zum Sonntag weitere Preise gewonnen. Hollywoods Drehbuchautoren (WGA) gaben in der Sparte Original-Drehbuch "The Hurt Locker" von Regisseurin Kathryn Bigelow mehr Stimmen als den Konkurrenten "Avatar", "(500) Days of Summer", "Hangover" und "A Serious Man".

Autor Mark Boal dankte Bigelow, sich für eine "unbeliebte Geschichte über einen unbeliebten Krieg" eingesetzt zu haben, berichtete das Filmblatt "Variety". Boal bedankte sich auch bei den US-Soldaten, denen er beim Einsatz im Irak über die Schulter hatten schauen dürfen.

Im Rennen um die Trophäe für das beste adaptierte Drehbuch stach "Up in the Air" mit George Clooney die Filme "Star Trek", "Crazy Heart", "Julie & Julia" und "Precious" aus. Jason Reitman, der auch Regie führte, und Sheldon Turner gewannen den Autorenpreis für das Umschreiben von Walter Kirns gleichnamigen Romans für die Leinwand.

Die preisgekrönte Dokumentation "The Cove - Die Bucht" über das jährliche Delfinmassaker in Japan gewann die Trophäe für den besten Dokumentarfilm. Der Streifen von Mark Monroe stach unter anderem Michael Moores "Kapitalismus: Eine Liebeserklärung" aus. "The Cove" hatte im vergangenen Jahr den Publikumspreis beim Sundance Film Festival erhalten.