Bigelow und Tarantino für Regie-Preis nominiert

Weitere Kandidaten sind Quentin Tarantino ("Inglourious Basterds"), James Cameron ("Avatar - Aufbruch nach Pandora"), Jason Reitman ("Up in the Air") und Lee Daniels ("Precious"). Der Verband gab die Nominierungen am Donnerstag bekannt. Die DGA-Awards werden am 30. Jänner zum 62. Mal verliehen.

Bigelow ist erst die siebente Frau, die als Nominierte auf den Regie-Preis hoffen kann. Vor ihr wurden unter anderem Regisseurinnen wie Lina Wertmüller, Barbra Streisand und Sofia Coppola aufgestellt, aber keine von ihnen konnte die Trophäe gewinnen. Für den Kriegsstreifen "Hurt Locker", der sich um Bombenräumer der amerikanischen Armee im Irak dreht, hatte Bigelow im Dezember auch eine Nominierung für den Regie-Preis bei den Golden Globes erhalten, die am 17. Jänner vergeben werden.

Im vergangenen Jahr hatte der britische Filmemacher Danny Boyle mit dem Sozialdrama "Slumdog Millionär" die Konkurrenz ausgestochen. Die DGA-Preise gelten als zuverlässiger Indikator für die spätere Oscar-Verleihung am 7. März. Seit 1949 ist es nur sechs DGA-Siegern nicht geglückt, im gleichen Jahr auch den Oscar für die beste Regiearbeit zu gewinnen. Das Pech hatte zuletzt Regisseur Rob Marshall, der für "Chicago" (2002) die DGA-Trophäe gewann, bei den Oscars aber Roman Polanski ("Der Pianist") unterlag.

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