Abschließender Autopsiebericht nach Murphys Tod

Zwei Monate nach dem Tod der US-Schauspielerin Brittany Murphy haben die Gerichtsmediziner in Los Angeles Drogen- oder Alkoholmissbrauch ausgeschlossen. Murphy hatte "erhöhte Werte" von Medikamenten im Körper, die gegen Erkältungen und Schmerzen genommen werden, zitierte "People.com" am Donnerstag aus dem abschließenden Autopsiebericht. Der überraschende Tod wurde als Unfall beschrieben.

Die junge Darstellerin ("Clueless", "Durchgeknallt") war am 20. Dezember in ihrer Villa in Hollywood tot gefunden worden. Dem Gerücht, dass Murphy abgemagert und untergewichtig war, widersprechen die Gerichtsmediziner. Ihr Körper war "schlank, aber nicht ungewöhnlich dünn", heißt es in ihrem Bericht.

Bereits Anfang Februar gaben die Mediziner bekannt, dass Murphy an einer Lungenentzündung gestorben war. Zum Tod der 32-Jährigen habe auch eine "Vergiftung mit mehreren Medikamenten und akuter Eisenmangel beigetragen", hieß es in dem vorläufigen Untersuchungsbericht. "Dieser Tod hätte vermieden werden können", sagte der Gerichtsmediziner Ed Winter damals. "Hier haben wir einen Fall von einer Patientin mit Lungenentzündung, die blutarm ist und die auf eigene Faust Medizin schluckte, statt von Ärzten behandelt zu werden".