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Brustvergrößerung mit Eigenfett? Das kann man erreichen!

Beauty-Coach Prof. Hernuss berät Sie zum Thema Schönheit.

Der Wunsch nach natürlicheren Wegen der Brustvergrößerung, etwa mit körpereigenem Fett, wird immer öfter geäußert. Während die Transplantation von Eigenfett zur Faltenunterspritzung im Gesicht weitgehend etabliert ist, gab man sich bei der Brustvergrößerung bis vor kurzem noch skeptisch. Jetzt lassen neue, verbesserte Techniken  Stolpersteine aus der Vergangenheit hinter sich.

 

 

Welche Vorteile bietet eine Brustvergrößerung mittels Eigenfett?
Prof. Hernuss:
„Die Methode ist optimal verträglich, da es sich ja um körpereigenes Fett und um keine Fremdsubstanz handelt. Sie bietet auch hohe Diagnosesicherheit bei der Mammografie.: Für Frauen, die keine Operation mit Klinikaufenthalt und kein Implantat wünschen, ist es die sanfte Alternative für ein volleres Decolleté.“

Welches Ergebnis kann man sich danach erwarten?
Prof. Hernuss:
„Das Ergebnis kann man sehen und spüren, denn neben dem beachtlichen Push-up-Effekt fühlt sich die Brust ganz natürlich an. Außerdem bietet die Eigenfett-Transplantation einen 2=1-Effekt: Frauen, die „oben wenig und unten viel“ haben, verlieren durch eine Sitzung lästige Fettpölsterchen an Bauch oder Oberschenkel und bekommen gleichzeitig eine größere Brust. Die Methode eignet sich auch gut zum Größenausgleich angeborener, asymmetrischer Brüste oder wenn die eine Brust nach einer Brustkrebsoperation kleiner geworden ist.“

Ist die Methode für alle Frauen geeignet?
Prof. Hernuss:
„Frauen, die eine ganz markante Brustvergrößerung à la Pamela Anderson wünschen, sind nach wie vor mit Silikon-Implantaten besser beraten Nicht geeignet ist die Eigenfett-Transplantation für sehr schlanke, sportliche Frauen, die eine deutliche Vergrößerung der Brust wünschen. Wo nichts, sprich: zuwenig körpereigenes Fett vorhanden ist, ist eben auch nichts zum Vergrößern da…“

Wie lange hält eine Unterspritzung mit Eigenfett an?
Prof. Hernuss:
„Je nachdem, wie gut das Fett in der Brust anwächst, ist das Ergebnis mehr oder weniger dauerhaft. Dank einer neuen, optimierten Methodik gelingen jetzt sehr gute, nachhaltige Ergebnisse. Zum einen sind Gewinnung und Aufbereitung von Eigenfett erheblich schonender und effizienter geworden, so dass wir heute Anwachsraten ins Brustgewebe bis zu 80% erzielen. Zum anderen ist  das für die erfolgreiche Einbringung des Eigenfettes nötige Know-How  entscheidend modifiziert und verbessert worden. So wird das unter Verwendung eines neuen, modernen Gerätes abgesaugte, körpereigene Fett nur mehr in ganz geringen Einzel-Mengen, in möglichst viele verschiedene Gewebs-Schichten mit einer neuen Injektionskanüle eingebracht. Diese penible schichtweise Verteilung gewährleistet ein besseres Anwachsen, bedarf aber einer geübten Hand, um ein optimales Resultat zu erreichen.“

© zVg

Bild: (c) zVg
Vorher - Nachher: Brustvergrößerung mit Eigenfett

Und wenn der Busen irgendwann trotzdem wieder kleiner wird….?
Prof. Hernuss:
„Je nach Größenwunsch und individuellen Voraussetzungen können bei manchen Frauen zwei bis drei Sitzungen im Abstand von mehreren Wochen sinnvoll sein. Denn es macht keinen Sinn, auf ein Mal zu große Fettdepots anzulagern, um für den Fall des Abbaus eine Reserve zu haben. Überfüllt man nämlich eine Schicht, entsteht in dem Bereich zu viel Druck auf die Fettzellen und sie werden zerstört. Die Eigenfett-Transplantation zur Brustvergrößerung erfordert daher viel Fingerspitzengefühl.“

Wie lange dauert eine Behandlung und wieviel kostet sie?
Prof. Hernuss:
„Für die Fettabsaugung und die nachfolgende Einspritzung muss man sich mindestens eineinhalb bis zwei Stunden Zeit nehmen. Da die Behandlung unter örtlicher Betäubung erfolgt, kann die Patientin unmittelbar danach oder nach einer Ruhepause nach Hause gehen. Für den gesamten Kombinationseingriff sind zwischen 3000 und 5000 Euro je nach Dimension der Transplantation einzukalkulieren.“

 

Vergleichskriterien unterschiedlicher Methoden
  Operation/Implantat Hyaluronsäure Eigenfett-Transplantation
Haltbarkeit des Ergebnisses Langfristig Etwa ½ bis 1 Jahr Was anwächst, hält jahrelang, entsprechend der  normalen Alterung
Krankenhaus-aufenthalt Ja ambulant ambulant
Verträglichkeit Gut Gut sehr gut