Fasten: So halten Sie durch

40 Tage & 40 Nächte

Fasten: So halten Sie durch

Pünktlich zum Beginn der Fastenzeit und nach der winterlichen Völlerei macht sich das schlechte Gewissen bemerkbar: 40 Tage keinen Alkohol, keine Süßigkeiten oder kein Fleisch? Rund jeder Zehnte will von Aschermittwoch an fasten. Vor allem Jüngere sind Fastenvorsätzen gegenüber offen. Oft stellt sich das Ganze jedoch schwieriger heraus, als Anfangs gedacht. Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschemittwoch und endet mit der Osternacht. Die Sonntage in der Fastenzeit gelten nicht als Fastentage und werden deshalb nicht mitgezählt - daher dauert die Fastenzeit 40 Tage. Sie dienen der Erholung und können dafür genutzt werden, sich etwas Gutes zu tun.

Fasten: So klappt's 1/5
Süßigkeiten
Weit verbreitet ist der Verzicht auf Süßigkeiten. Um die Fastenzeit erfolgreich, ohne Süßem zu überstehen, darf dem Heißhunger zwischendurch nicht nachgeben werden. Wichtig ist es, sich anderen Beschäftigungstherapien zu widmen: Beim Sport zum Beispiel schüttet der Körper ebenfalls Endorphine aus.
Zigaretten
Die Fastenzeit ist da und damit auch eine gute Gelegenheit zu neuer, gesünderer Lebensweise aufzubrechen. Daher denken sich auch viele Raucher, dass die Zeit zwischen dem Aschemittwoch und Ostern sich perfekt dazu eignet, ein für alle Mal mit dem Rauchen aufzuhören. Leichter gesagt, als getan! Denn mit dem Rauchen abrupt aufzuhören, ist mehr als hart. Betroffene leiden beim Rauchstopp unter Entzugserscheinungen wie Konzentrations- und Schlafstörungen, Depressivität und Nervosität. Hilfreich sind hier vor allem Nikotinpflaster- und Tabletten oder was die Pharmaindustrie sonst noch so anbietet. Zusätzlich hilft es, wenn man Lust auf eine Zigarette bekommt, etwas im Mund zu haben. Aber aufpassen: Hier sollten Sie auf gesunde Lebensmittel zurückgreifen, sonst zeigt die Waage nach den 40 Tagen etwas anderes an.
Alkohol
Viele Menschen nehmen es sich zum Ziel, ihren Körper in der Fastenzeit von den Giftstoffen vom regelmäßigen Alkoholkonsum zu reinigen und daher gänzlich darauf zu verzichten. Um nicht doch einmal zu einem guten Gläschen zu greifen, sollten daher jegliche Vorräte zuvor verbannt werden. Meiden Sie in dieser Zeit Situationen, in denen Sie sich normalerweise ein Schlückchen gönnen. Wer den Verzicht durchhält, wird belohnt, denn nach der vierzigtägigen Abstinenz kann man den ersten Tropfen wieder umso mehr genießen.
Mal kein Facebook, Instagram & Co.
In der heutigen Zeit auf das Handy zu verzichten, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Sozialen Netzwerken während der Fastenzeit den Rücken zu kehren, wäre jedoch einmal einen Versuch wert. Viele klicken aus reiner Gewohnheit Tag für Tag wieder herein und merken dabei gar nicht, dass soziale Netzwerke eine immer größere Rolle in ihrem Leben spielen. Der Verzicht kann zur Gestaltung eines neuen Alltags anregen: So hat man nämlich plötzlich viel mehr Zeit für andere Dinge. Die mit persönlichen und nicht virtuellen Kontakten zu tun haben.
Kein Sex
Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts "Innofact" gaben 25 Prozent der Befragten an, gerne auch auf Sex zu verzichten. Dabei kommt jedoch auch heraus, dass vor allem Frauen dazu bereit sind, Männer hingegen lieber Süßigkeiten den Rücken kehren.

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