So stillt Sport den Appetit

Fit bleiben

So stillt Sport den Appetit

Vor dem Sport könnten Sie einen Schweinsbraten verdrücken, nach dem Sport haben Sie nur mehr Appetit auf leichte Kost? Forscher haben jetzt die Ursache für den Appetitwandel herausgefunden.

Eine Studie der California Polytechnic State University hat jetzt herausgefunden, dass der Grund für den Sinneswandel weniger von den durch die Bewegung ausgeschütteten Hormonen verantwortlich ist als von den Belohnungszentren im Gehirn.

Die größten Diät-Fehler 1/14
1. Tägliches Wiegen Während Sie abnehmen sollten Sie nicht täglich Ihren Kilo-Stand auf der Waage verfolgen. Durch Sport bilden sich Muskeln, die schwerer sind als Fett. Die Waage wird vielleicht sogar mehr als vorher anzeigen. Steigen Sie besser nur ein Mal pro Woche auf die Waage – wenn möglich am gleichen Tag. Veränderungen merken Sie auch durch Ihre persönliche Anzeige, wenn Sie sich innerlich fitter fühlen.
2. Crash-Diäten Eine Diät im Schnelldurchgang macht zwar flotter dünner, aber genauso schnell wieder dick. Diese Abnehmmethoden schwächen oft den Körper. Setzen Sie realistische Ziele und machen Sie eine ausgewogene Diät oder Ernährungsumstellung. Auch wenn es länger dauert, denken Sie daran dass Sie länger etwas davon haben. 
3. Mahlzeiten weglassen Verzichten Sie nicht auf eine Mahlzeit – Heißhungerattacken sind die Folge. Essen Sie regelmäßig, damit mitten in der Nacht nicht der große Hunger kommt und Sie willenlos vor dem Kühlschrank enden.
4. Süßigkeiten verbieten Schoko und Zuckerl haben bei einem ernstgemeinten Diätvorhaben nichts zu suchen. Wenn Sie darauf verzichten können, ohne dass es Ihnen schwer fällt, ist das toll! Bekommen Sie davon aber Heißhungerattacken, sollten Sie sich hin und da Ihre Lieblingssüßigkeit einfach gönnen. Greifen Sie aber besser zu dunkler als heller Schokolade. 
5. Abnehmen ohne Sport Um die Figur zu straffen und fit auszusehen ist sportliche Aktivität unumgänglich. Suchen Sie sich eine Sportart, die Ihnen Spaß macht. Egal ob Yoga, Zumba oder Federball – Hauptsache Sie bewegen sich. 
6. Zu wenig Wasser trinken Auch wenn es niemand mehr hören kann: Trinken Sie ausreichend Wasser! Ihr Stoffwechsel wird in Gang gebracht, die Fettverbrennung angekurbelt. Forscher der Berliner Charité konnten nachweisen, dass bei einem empfohlenen Tagesbedarf von zwei Litern rund 200 Kalorien verbrannt werden, weil der Körper  diese Energie braucht, um das Wasser auf Körpertemperatur zu erwärmen.   Weiters wirkt Wasser wie ein Appetitzügler. Wer vor dem Essen Wasser trinkt, hat den Magen gefüllt, weniger Essen passt hinein. 
7. Light-Produkte Reduzierter Fettanteil in Lebensmitteln wird oft mit mehr Zucker ausgeglichen. Bei Getränken wird Zucker mit Süßstoff ersetzt. Das kann die Lust auf Süßes vergrößern und zu Heißhungerattacken führen. 
8. Sport Starten Sie langsam in Ihr neues sportliches Leben, vor allem wenn Sie untrainiert sind. Steigern Sie Ihre Leistung nach und nach und verausgaben Sie sich nicht indem Sie von Null auf Hundert sporteln. 
9. Schlaf Schlafmangel kurbelt den Appetit an. Acht Stunden Schlaf schützen tagsüber vor Heißhungerattacken. 
10. Ablenkung beim Essen Sind Sie ein Esstisch-Esser? Besser wäre es, denn wer sein Essen vor dem Laptop oder dem Fernseher zu sich nimmt ist abgelenkt. Sie nehmen nicht bewusst wahr was, wie wie viel und wie schnell Sie essen. Sogar das Sättigungsgefühl wird dann „verfühlt.“
11. Kein Essen nach 20 Uhr Wer glaubt, abends nichts mehr essen zu dürfen, weil der Körper das Essen zu dieser Tageszeit schlechter verdaut, liegt falsch: Dem Körper ist es angeblich egal, ob ihm morgens, nachmittags oder abends Nahrung zugeführt wird - die Kalorienwürden - egal zu welcher Tageszeit - gleichermaßen gespeichert und verbrannt. Darüber hinaus neigen Menschen, die auf das Abendbrot verzichten, eher dazu, nachts noch „heimlich" den Kühlschrank zu plündern.

12. Wer nicht frühstückt, spart Kalorien Sie denken, die beste Möglichkeit das Energiekonto niedrig zu halten, sei der Verzicht aufs Frühstück? Dann sind Sie schon auf die erste Diätlüge reingefallen. Eine Studie der Universität Minneapolis, USA, bestätigt nämlich genau das Gegenteil. Fünf Jahre lang wurden über 2000 Jugendliche beobachtet. Forscher teilten sie in zwei Gruppen ein. Die eine frühstückte täglich, die andere begann den Tag ohne die wichtigste Mahlzeit.

13. Kohlenhydrate machen dick Getreide, Brot, Reis und Nudeln sind in Zeiten der Low-Carb-Bewegung als Dickmacher regelrecht verschrien. Dabei sind sie für eine ausgewogene Ernährung unentbehrlich. Besonders Vollkornprodukte sind reich an B-Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sättigenden Ballaststoffen.

Täglich zwei bis drei Scheiben Vollkornbrot und eine kleine Portion Nudeln oder Reis machen nicht dick. Aber beherrschen Sie sich bei  Kohlenhydraten in Süßigkeiten, Eis, Chips, Kuchen, Pizza etc. Die hemmen den Fettabbau durch hohe Insulinausschüttung.

14. Sauna ist ein guter Fettkiller Mit regelmäßigen Saunagängen kann man zwar Erkältungen vorbeugen, doch die angefutterten Fettpolster lassen sich nicht einfach ausschwitzen. Das niedrigere Gewicht nach dem Saunieren liegt am Wasserverlust. Daher sollte man nach dem Schwitzen viel trinken. Obendrein regt der große Flüssigkeitsverlust sogar den Appetit an.

30 Frauen und Männer wurden in einem MRT (Magnetresonanztomograph) untersucht. Die Forscher nahmen dabei Gehirnregionen, die als Belohnungssystem durch Essen gelten, ins Visier. Nachdem sich die Probanden auf dem Fahrrad abgestrampelt hatten, mussten sie unters MRT. Beim zweiten Versuch durften sie sich vor dem MRT ausruhen.

Das Ergebnis tritt aber nicht auf jeden zu: Eine ähnliche Studie mit übergewichtigen Menschen löste bei ihnen den gegenteiligen Effekt aus.

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