Haute-Couture-Schauen in Paris

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Luxus-Häuser wie Jean Paul Gaultier, Valentino oder Chanel präsentieren ihre Kollektionen. Die Haute Couture von A - Z!

Den Auftakt machte der niederländische Designer Josephus Thimister , danach kamen Modeschöpfer wie Anne Valérie Hash, Christian Dior und Giorgio Armani an die Reihe.

Bei der wohl exklusivsten Modeveranstaltung der Welt zeigen Designer-Häuser ihre in Handarbeit gefertigten Modelle.
Hier ein Überblick von A bis Z:

A wie "Ayoub, Mouna": Die Jet-Setterin mit libanesischen Wurzeln besitzt eine Privatsammlung von mehr als 1.500 Haute-Couture-Kleidern und sammelt eifrig weiter. Wenn sie nicht zur Schau kommt, schieben Modehäuser Panik.

B wie "Bus": Anders als bei den Prêt-à-Porter-Schauen gibt es bei den Couture-Schauen keinen Bus, der die Gäste von Show zu Show fährt. Die meisten kommen ohnehin mit Limousine.

C wie "Chambre Syndicale de la Haute Couture": Die Kammer vereint die Couture-Häuser, veranstaltet die Schauen und legt die Kriterien für den Titel Maison de Couture fest.

D wie "Dior": Die stets dramatisch inszenierte Schau von Dior-Designer John Galliano gilt als erster Höhepunkt der Couture-Tage.

E wie "Eintrittskarte": Bei den Schauen ist ähnlich wie beim Prêt-à-Porter die Anzahl der Plätze streng limitiert.
Anders als dort sitzen hier nicht Händler im Publikum, sondern einzelne Kundinnen.

F wie "Federn": Neben Stoffblumen oder Pailletten schmücken sie viele Entwürfe. In Paris gibt es für ihre Fertigung eigens spezialisierte Ateliers wie den Feder- und Blumen-Experten Lemarié.

G wie "Gaultier, Jean-Paul": Das einstige Enfant terrible der Mode brachte frischen Wind, als er 1997 in die Haute Couture einstieg. Noch heute bietet er ungewöhnliche Hingucker.

H wie "Hundert": Nicht Tausende, sondern nur wenige Hunderte von Frauen weltweit kaufen die schwindelerregend teuren Couture-Roben.

I wie "Inoffiziell": Neben dem offiziellen Schauen-Kalender gibt es noch zahlreiche Off-Präsentationen kleinerer Designer-Häuser.

J wie "Juwelen": Nach vier Tagen Mode ist der letzte Veranstaltungstag den Schmuckkreationen von Juwelierhäusern gewidmet.

K wie "Kalender": Die Abfolge der Schauen wird von der Chambre Syndicale festgelegt.

L wie "Lacroix": Christian Lacroix gilt als ganz großer Couturier. Leider ist er nicht mehr dabei, da sein Haus im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden musste.

M wie "Mitglied": Neben den Häusern, die der Chambre Syndicale de la Haute Couture fest angeschlossen sind, gibt es korrespondierende Mitglieder aus dem Ausland wie Armani sowie geladene Mitglieder - kleinere Modehäuser, die nicht alle Auflagen erfüllen.

O wie "Oscars": Die Verleihung der Academy Awards ist nach den Schauen der zweite Laufsteg der Haute Couture. Nirgendwo werden so viele Roben aus Meisterhand getragen wie auf Hollywoods rotem Teppich.

P wie "Petites Mains": Ohne die sogenannten kleinen Hände, die geschickten Finger erfahrener Näherinnen oder Stickerinnen, wäre die Couture nicht realisierbar.

Q wie "Qualität": Sie wird streng überwacht. Zu den Vorgaben an ein Couture-Haus gehört das perfekte Beherrschen des Schneider-Handwerks und traditioneller Techniken.

R wie "Rue Cambon": Hier in 75001 Paris liegt das Stammhaus von Chanel mit dem Couture-Atelier, in dem noch heute den Kundinnen die Entwürfe von Karl Lagerfeld angepasst werden.

S wie "Stil": Giorgio Armani bewies ihn schon vor seiner Schau. Er entschuldigte sich via E-Mail bei seinen Gästen, dass sein Defilee von der Chambre verschoben wurde.

T wie "Thimister, Josephus": Der niederländische Designer sollte die Couture-Schauen am Sonntagabend als eingeladenes Mitglied eröffnen.

U wie "Unpünktlich": Die feinen Schauen beginnen fast immer mit Verspätung.

V wie "VIPs": Der Andrang von Prominenten Und Weltstars bei den Couture-Schauen ist immer groß.

W wie "Worth, Charles Frederick": Der Engländer (1826-1895), der 1858 ein Modehaus in Paris eröffnete, gilt als Begründer der Haute Couture. Er war der erste, der seine Modelle mit Namen zeichnete.

X wie "XXL": Übergrößen gibt es auch bei der maßgeschneiderten Haute Couture fast nie. Die Kundinnen investieren ähnlich viel Geld und Zeit in eine perfekte Figur wie in den Kleiderkauf.

Y wie "Yesterday": Manchem erscheint die hohe Kunst der Schneiderei wie von gestern.

Z wie "Zukunft": Für die Haute Couture fraglich angesichts der schwindenden Zahl der Modehäuser, die sich ein teures Atelier leisten.

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"Sinn und Sinnlichkeit" schien das Motto von Christophe Josse...

...bei der Präsentation seiner Frühjahrs-/Sommerkollektion 2010 zu sein.

Weich umfließende Materialien, wie Wasser.

Hauchdünne Stoffe.

Extravagante Rückansicht.

Es gibt zwar viel Einblick, doch der Blick wird von den modischen Details abgelenkt.

Zarte Sandalen.

Der glamouröse Auftritt ist perfekt.

Kunstvoll verschlungenes Minikleid.

Schulterfreie und sehr feminin.

Jugendlich verspieltes Kleid.

Dramatisch und blutrot.

So schlicht der Schnitt, so lebendig und auffällig die Farbe.

Das Material umspielt den Körper als wäre es nicht vorhanden und nur der Körper wäre rot gefärbt.

Hauchzarter Rock.

Das ernste Thema des Designers Josephus Thimister: Der Erste Weltkrieg.

Zerrissen wirkender Pullover mit einer "blutigen Wunde".

Wie zerknittertes Metall wirkt dieses bodenlange silberne Kleid.

Diese Robe gleicht Stacheldraht.

Giorgo Armani kreierte im Zeichen des Mondes

Der Mond auch als Accessoires

Das Meer auf das Mondlicht fällt

Kleines Schwarzes

Romatisch - transparent - Organza

Das große Schwarze - Angelina Jolie Look

Betonte Schultern und trotzdem slim-line.

Leuchtendes Silbergrau

Große Robe mit Stickereien

Sophisticated: Die Form des Halbmondes elegant verarbeitet

Die Mondlinie diesmal am Rock

Tina Turner, Elsa Pataky, Roberta Armani und Ann Hathaway zu Besuch bei Armani

Weiß als Trendfarbe

Meerjungfrau im Mondlicht

Schwarzes Kostüm mit Mondsichel

Anzug mit Schulter-Cape und Doppelmond

Barock Roben bei Dior

John Galliano bleibt seiner Libnier weiter treu und präsentiert prächtige Roben

Pastelltöne, lange Lederhandschuhe und ein extravagantes Make up: So präsentiert sich die Christian Dior Haute Couture Frühling/Sommer Kollektion

Kleider zum Verlieben schön: Zum Heiraten und für große Bälle

John Galliano begeisterte prominenten Damen, wie Kylie Minogue, Dita von Teese und Anna Wintour, mit außergewöhnlichen Schnitten

Die Pariser Haute-Couture-Schauen zählt zu den luxuriösesten aller Schneiderkünste.

'Barocke Üppigkeit' ist der Inbegriff für John Gallianos Kreationen.

Die luxoriösen Roben entstehen in kunstvoller Handarbeit.

Galliano zeigte wie schon im Jahr davor prachtvolle Kleider aus edlen Stoffen.

Üppig schwingende, kunstvoll bestickte Seide ließ den Zuschauern den Atem stocken.

Auch in dieser Frühling/Sommer Kollektion dominieren schmal taillierte, lange Kleider mit ausladenden Röcken, gerundeten Schößen und kunstvoll gerafften Rüschen.

Kunstvolle Vasenschnitte gehören zu Gallianos Spezialiäten.

So steigen edle Damen auf ihr Ross.

Ein leistbarer Trend: lange Lederhandschuhe in kräftigen Farben könnten auch bald von günstigeren Labels erhältlich sein.

Galliano für Dior: Beiger Spitzen-Rüschen-Rock zur reichlich bestickten Bluse.

Opulente Meisterwerke: hohe Schneiderkunst von Christian Dior

Designer John Galliano ließ sich von den eleganten Kostümen der Ladies zur Jahrhundertwende inspirieren.

Am ersten Tag der Pariser Haute Couture Schauen gab es traumhafte Roben - kunstvoll verziert und teilweise mit riesigen Ballonröcken - zu bewundern.

Originelle, jedoch farblich gewagte Kreation: Opulenten Gehröcke dazu wunderbar verzierte Blusen und Lederhandschuhe in kräftigen Farben.

Transparenz, Spitze, Rüschen und Stickereien zeichnen viele Stücke aus der aktuellen Dior-Haute Couture-Kollektion aus.

Setzt Galliano mit dem Reiterchic einen neuen Trend?

Peitsche, Zylinder und Lederhandschuhe: So kleiden sich Damen diesen Frühling/Sommer

Bei diesem Outfit felht nur noch das Pferd.

Tolle Frabkombination: Lila und Petrol

Dior S/S 10: Schwarz/Rote Kleidung, dazu ein blasser Teint und knallrote Lippen.

Galliano transportierte die Eleganz der Jahrhundertwende in die Jetzt-Zeit

Beeindruckende Schau: der Salon wurde wie im vergangenen Jahr mit duftenden Rosen geschmückt, dazu kamm Pferdegetrappel vom Tonband.

Meister Galliano zeigte sich mit Zylinder und Peitsche als edler Reiter.

Einfach spitze!

Elegante Reiterkostüme für Ladies.

Gallianos Reit-Truppe

Designer John Galliano

Vogue-Chefin Anna Wintour saß in der begehrten Front-Row

Wie im vergangenen Jahr auch heuer mit dabei: Dita von Teese

Pop-Diva und Dior-Fan Kylie Minogue saß in der ersten Reihe.

Badeanzug? Wiederkehrendes Detail bei Alexandre Vauthier: Große Schmucksteine

Raumschiff-Look.

Lady in Red.

Schwarzes Kleid mit überdimensional großen, flügelähnlichen Schulterpolstern

Bei jedem Stück der aktuellen Kollektion, fallen die Schulterpolster bzW. -details besonders auf.

Asymmetrisches Kleid in knallblau. Dazu XL-Schmucksteine an Hals und Handgelenk.

Prachtvoll! Kleid mit tiefem V-Dekollté und breiten Edelstein-Gürtel.

Eher alltagsuntauglich.

Designer Alexandre Vauthier am Ende seiner Show.

Auf dem Pariser Laufsteg: Raffinierte Raffungen und Flechtfrisuren.

WOW! In diesem Kleid möchte wohl jede Frau heiraten.

Elfenhaft.

Leichte Stoffe.

Der Designer schaffte 2002 den Durchbruch, als Halle Berry eines seiner Kleider bei der Oscar-Verleihung trug.

Der libanesische Designer Elie Saab ist bekannt für seine femininen, verspielten Roben aus feinen Stoffen. Seine Spezialität: Hochzeitskleider

Bereits als Kind nähte Elie Saab Kleider für seine Schwestern.

In den arabischen Ländern zählt Saab zu den größten Designern.

Elie Saab ist der Haus- und Hofschneider von Königin Rania von Jordanien.

Das Label steht für üppig drapierte, mit Juwelen, Perlen und Spitze besetzte und kunstvoll bestickte Abendgarderobe.

Orientalische Romantik, gepaart mit europäisch inspiriertem Chic und kompromissloser Handwerkskunst: So kann man Elie Saabs Mode beschreiben.

In einem Interview gab Elie Saab an: "Mein Wunsch ist es, jede Frau in einen Schmetterling zu verwandeln"

Elfenhafte Kleider umschmeicheln Frauen mit jeder Figur.

Die Farben, Drapierungen und Strasssteine bilden zusammen ein traumhaftes Gesamterscheinungsbild.

Die Roben versprühen pure Eleganz.

Seine Mode lässt Mädchenträume wahr werden und verwandelt Frauen in Prinzessinnen.

Strahlende Farben treffen auf hochwertige Stoffe wie Chiffon, Seide, Spitze, Tüll oder Organza.

Trotz aufwändiger Details, wie Stickereien, Edelsteinen, Federn, Spitze und Pailletten, wirken seine Kreationen federleicht.

Saabs Haute-Couture-Kollektion ist aus Paris nicht mehr wegzudenken.

Zu schön um wahr zu sein. Um eines dieser Kleider zu besitzen, muss man tief in die Tasche greifen.

Lässt Frauen von Kleidern träumen!

Dita von Teese kam im knallblauen Kleid. Dazu trug sie wie gewohnt einen roten Lippenstift.

Bond Girl Olga Kurylenko saß in der Front-Row.

Die klassischen roten Valentino-Roben wurden zurückgedrängt.

Statt des typischen Rots sah man Kreationen in Beige, Crème, Rosa und Pudertönen.

Valentino mag es flatterhaft, leicht und verspielt.

Kein Designer ließ die Modewelt in der Vergangenheit wohl so gerne rot sehen, wie der italienische Modeschöpfer Valentino.

Rot machte Platz für erdige Töne.

Zurzeit stehen die beiden Designer Maria Grazia Chiuri und Pier Paolo Piccioli an der Spitze des Labels.

Mit ihren Entwürfen sorgen die Designer für reichlich frischen Wind.

Mit Chiffon-Rüschen, Organza und besticktem Tüll wurden feminine Looks kreiert.

In den Frühjahrs/Sommer-Stücken liegt viel Detailarbeit, Stoffeinsatz und Raffungen.

Zu Valentinos Kundschaft zählen vor allem der Hochadel und unzählige Hollywoodstars.

An die aufwendigen Chiffon-Variationen und transparenten Looks der vergangenen Kollektion wurden angeknüpft.

Gut gewickelt: Leichte Stoffe wurden von den Designern kunstvoll um die Körper der Models drappiert.

Das Make up erinnerte an die berühmte Zorro-Maske und war oft der einzig farbige Klecks am Outfit.

Beige und Schwarz: So könnten die Business-Looks im Frühling und Sommer aussehen.

Eine von Valentinos allerersten Kundinnen war Elizabeth Taylor.

Jackie Kennedy ließ 1968 ihr Brautkleid von Valentino entwerfen.

Neuer Trend: Kleidungsstücke mit Federn.

Auch wenn keine rote Valentino-Robe auf dem Laufsteg getragen wurde. Ein starker Einfluss klassischer Valentino-Elemente lässt sich nicht leugnen.

Die Augenbinden in teils knalligen - mit Neon-Stich - Farben zogen sich durch die ganze Show.

Pier Paolo Piccioli und Maria Grazia Chiuri

Giorgo Armani kreierte im Zeichen des Mondes

Der Mond auch als Accessoires

Das Meer auf das Mondlicht fällt

Kleines Schwarzes

Romatisch - transparent - Organza

Das große Schwarze - Angelina Jolie Look

Betonte Schultern und trotzdem slim-line.

Leuchtendes Silbergrau

Große Robe mit Stickereien

Sophisticated: Die Form des Halbmondes elegant verarbeitet

Die Mondlinie diesmal am Rock

Weiß als Trendfarbe

Meerjungfrau im Mondlicht

Schwarzes Kostüm mit Mondsichel

Anzug mit Schulter-Cape und Doppelmond

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