'Kate wird es schwer haben!'

Zwei Gräfinnen über Middleton

'Kate wird es schwer haben!'

Am 29. April sind die Augen der Welt auf Kate Middleton (29), eine Bürgerliche, die eine Elite-Schule besuchte und sich Englands Prinzen schnappte, gerichtet. Wie ist ihr Auftreten, ihr Kleid, ihre Haltung? Ist sie überhaupt gut genug für die Mountbatten-Familie?

Ausblick
MADONNA befragte mit Gräfin Simone Miller-Aichholz (49, Inhaberin des Labels Anna Glenn) und Gräfin Luise Hardegg (30, Fotografin und Designerin des Kinderlabels Schneeweiss & Rosarot) zwei Mitglieder des Österreichischen Hochadels, ob ­Kate eine würdige Prinzessin werden wird und welches Leben ihr bevorsteht.  

Am 29. April heiraten Prinz William und Kate Middleton. Welche Rolle spielt die Trauung in Ihren Kreisen?
Luise Hardegg:
Jeder möchte eingeladen sein (lacht).   
Simone Miller-Aichholz: Das ist ein sehr großes Thema. Da das Event medial so ausgeschlachtet wird, hält sich mein Interesse in Grenzen. Bei der Hochzeit von Diana und Charles 1981 gab es genau so einen großen Auflauf. Ich habe zu der Zeit in Paris studiert und so gut wie jede Frau hat die Frisur von Diana getragen.
Hardegg: Meine Mutter trägt sie heute noch (lacht).

Ist der Hype so groß wie damals?
Miller-Aichholz:
Ja, und ich finde es in Zeiten wie diesen, wo viele Katastrophen, wie die derzeit in Japan, passieren, unpassend, eine so teure und pompöse Hochzeit auszurichten.

Prinz William heiratet eine Bürgerliche. Halten Sie Kate Middleton für standesgemäß?
Hardegg:
Ja, denn sie ist aus einer guten und wohlhabenden Familie. Und, ich glaube, dass sie gut vorbereitet ist auf diese Ehe. Sie wird ihre Pflichten gut bewältigen
Miller-Aichholz: Das Wichtigste ist, dass sie sich lieben. Und ich glaube, das tun sie. Aber sie haben sich auch einmal getrennt, oder?
Hardegg: Das war ein geschickter Schachzug ihrerseits, um zu zeigen, dass sie nicht so verzweifelt ist. Wenn man nach vier Jahren immer noch keinen Antrag bekommen hat, gilt das in Adelskreisen als peinlich.   

Unter welchem Druck steht eine Bürgerliche, die einen Adeligen heiratet?
Hardegg:
Sobald sie verheiratet ist und einen Thronfolger produziert, interessiert es keinen mehr, ob sie eine Bürgerliche war. Manche alten Tanten müssen sich am Anfang immer ein wenig empören. Das gehört dazu, völlig egal ob du adelig bist oder nicht. Denn untereinander klassifizieren sich Adelige auch in „bessere“ und „schlechtere“ Adelige.

Noch ist Middleton keine Adelige und hat noch keinen Thronfolger produziert. Was werden ihre größten Prüfungen und Stolpersteine sein?
Hardegg:
Ich halte Kate für eine reservierte Person, die genau weiß, welchen Schritt sie als nächsten zu machen hat. Ich würde mich sehr wundern, wenn sie Fehler macht.
Miller-Aichholz: Sie könnte viel falsch machen, aber sie wird nichts falsch machen. Sie ist sehr klug und ruhig. Sie wird schon in kein Fettnäpfchen treten. Was ihr hilft, ist, dass sie nicht so sensibel ist wie Diana, die z. B. öffentliche Auftritte verabscheute. Kate gefällt das.

Diana wirkte unglücklich ...
Hardegg:
Aber auch für Kate wird es sehr schwer werden. Sie erwartet sich sicher viel von ihrem neuen Leben, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie glücklich wird, weil sie nicht weiß, wie das sein wird.
Miller-Aichholz: Kate ist eine ehrgeizige, gebildete Frau. Nun darf sie weder arbeiten, noch aus dem Palast raus. Sie muss ihr altes Leben komplett aufgeben, darf sich nur noch um die Kindererziehung kümmern und um karitative Projekte. Ich möchte nicht mit ihr tauschen.

Diashow Kate Middletons geheimes Netzwerk

Das Brautpaar

Am 29. April geben sich der englische Thronfolger Prinz William (28) und die Bürgerliche Kate Middleton (29) in London das Jawort.

Lady Elizabeth Anson: Die Hochzeitsplanerin

Die Partylady von England. Eine der wichtigsten Frauen in Middletons Team ist die erfahrene Hochzeitsplanerin und Event­organisatorin Lady Elizabeth Anson (69) – auch Partylady von England genannt. Sie richtete bereits Partys für Tom Cruise, Valentino oder Sting aus. Das Brautpaar kann darauf vertrauen, dass die Cousine von Queen Elizabeth II. als Familienmitglied Diskretion wahrt.

Pippa Middleton: Schwester & Trauzeugin

Große Stütze. Kates um ein Jahr jüngere Schwester Pippa ist als eine von vier Brautjungfern Kates Trauzeugin. Pippa ist als Londons Partygirl bekannt und wird natürlich auch den Junggesellinnenabschied der großen Schwester organisieren. Um die Medien in die Irre zu führen, hat sie bereits in vier verschiedenen Nachtklubs reserviert. Die beiden lieben es, sich zu verkleiden. Gut also, dass es eine Motto-Party wird.

Sarah Burton: Brautkleiddesignerin

Mrs. Alexander McQueen. Wer Kates Brautkleid designt, ist zwar noch nicht offiziell bekannt gegeben worden, Insider wollen jedoch wissen, dass das Kleid vom Modelabel Alexander McQueen maßgefertigt wird. Seit dem Tod von McQueen leitet Kreativdirektorin Sarah Burton die Marke. Sie berät Kate bereits seit Längerem in Stylingfragen.

Holly Branson: Die engste Vertraute

It-Girl für alle Fälle. Holly Branson (29), Tochter von Milliardär Sir Richard Branson, ist seit Kindertagen mit William befreundet und gehört nun auch zu Kates engsten Freundinnen. Sie ist dafür bekannt, Kate auch in schwierigen Zeiten den Rücken zu stärken.

Helen Asprey: Die Privat-Assistentin

Die mächtige Schattenfrau. Asprey ist seit zehn Jahren die Privatsekretärin von Prinz William. Nun steht sie immer öfter drei Schritte hinter der zukünftigen Braut und organisiert mittlerweile das neue Leben der Prinzessin in spe. Sie koordiniert zudem die Empfänge und die Flitterwochen.

Carole & Michael Middleton: Die Eltern

Der Motor. Die Middletons haben sich mit einem Partyzubehörunternehmen in die Oberschicht hinaufgearbeitet und haben ihren Kindern Ehrgeiz und Zielstrebigkeit vermittelt. Sie haben am Hochzeitswochenende das gesamte „Goring Hotel“ neben dem Buckingham Palace gemietet, damit die Familie gemeinsam Zeit verbringen kann. Kate soll dort die letzte Nacht vor der Hochzeit verbringen.

Camilla Mountbatten-Windsor: Stiefschwiegermutter in spe

Die Herzogin (63) wurde – nach Prinzessin Dianas Tod – am 9. April 2005 die zweite Frau von Prinz Charles. Gerade sie weiß, was es bedeutet, so lange auf einen Heiratsantrag zu warten, und kennt die Schwierigkeiten, in die Mountbatten-Familie einzuheiraten. Kate vertraut ihr.

Thomas van Straubenzee: Der Walker

Der Pausenclown. Wenn Prinz William gerade unabkömmlich ist, vertraut er seine Zukünftige einem seiner ältesten Freunde, Thomas van Straubenzee (27), an. Die tiefen Blicke, die sich die beiden öfters zuwerfen, sind natürlich rein freundschaftlich.

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