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Online Shopping – so bereitet man sich optimal auf Black Friday, Weihnachten und Co. vor

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Im November ist es wieder so weit, die Rabattschlacht bei Black Friday beginnt. Klug gewählt, denn es ist der Monat, in dem die meisten Weihnachtsgeschenke gekauft werden. Aber wie günstig sind die vermeintlichen Schnäppchen, die an diesem Tag über den Tisch gehen?  

Beobachter wissen, dass nicht jedes Angebot auch wirklich gut ist. Mit der richtigen Strategie und unseren Tipps ist es problemlos möglich, die Zeit des Shoppings budgetschonend und effektiv zu überstehen.

Nicht ohne Deals einkaufen – die wichtigsten Seiten im Auge behalten

Im Internet haben sich große Communities gebildet, die immer auf der Suche nach dem besten Angebot sind. Deal-Portale wie Mein Deal unterstützen kauflustige Menschen dabei, kein gutes Schnäppchen zu verpassen. Ob Gratisangebote, Cashback-Deals oder Rabatte – an zentraler Stelle werden gute Einkaufsmöglichkeiten gesammelt, um noch mehr Geld zu sparen. Unabhängig von der Jahreszeit und Rabattzeiten lohnt es sich, vor dem Einkauf die bekanntesten Sparportale zu checken.

Preise vergleichen – Lockangebote sind oft eine Falle

Auf der Website des Lieblingsshops prangt das Wort „Rabatt“, ein Timer läuft und die UVP wurde deutlich unterschritten. Solche psychologischen Tricks führen dazu, dass Menschen schnell zuschlagen und die Konten der Shopbetreiber füllen. Experten von der Verbraucherzentrale raten zum Preisvergleich und erklären, wie dieser optimal funktioniert. Tatsächlich lohnt sich vergleichen selbst dann, wenn ein Angebot unschlagbar günstig erscheint. Der Wettbewerbsdruck führt dazu, dass viele andere Shopbetreiber mitgehen und es vielleicht sogar ein noch besseres Schnäppchen gibt. Hier einige der wichtigsten Tipps, die beim Preisvergleich wichtig sind:

  • Mehrere Portale nutzen, um den günstigsten Preis zu finden.
  • Auf Vergleiche achten, die durch Promotionen finanziert werden.
  • Die Original-Website des Herstellers besuchen, um den aktuellen Listenpreis zu finden.
  • Endpreise nach Abzug möglicher Rabatte und Versandkostenersparnisse vergleichen.

Stöbern, bevor die Rabattschlachten beginnen – es gibt schon Schnäppchen

Viele Menschen überlegen Anfang November, ob sie ein günstiges Angebot kaufen oder auf Black Friday warten sollen. In vielen Fällen lohnt es sich, schon im Vorfeld zuzuschlagen. Entscheidend ist, wie gut und günstig der Preis im Vergleich zur bisherigen Preispolitik ist. Hat ein Elektronikartikel während des ganzen Jahres rund 600 Euro gekostet und wird Anfang November für 450 Euro verkauft, wird sich an diesem Preis zu Black Friday nicht mehr viel tun. Die Wahrscheinlichkeit ist sogar groß, dass die Preise wieder ansteigen.

Black Friday hat seine Tücken – nicht alles ist günstig

Der „schwarze Freitag“ führt zu überfüllten Geschäften und Serverproblemen bei Onlineshops. Jeder möchte etwas vom Schnäppchentag mitnehmen, selbst wenn es gar nicht gebraucht wird. Obwohl es das ein oder andere gute Angebot gibt, existieren viele bekannte Fallstricke für Konsumenten. Beobachter haben festgestellt, dass Geschäfte die Preise oft schon in den Monaten vor dem großen Tag erhöhen. Auf diese Weise können dann größere Rabatte gewährt werden, die werbeintensiv vermarktet werden.

An dieser Stelle lohnt es sich, den eigentlichen Preis des Produkts zu überprüfen. Wie viel kostet der Artikel beim Hersteller selbst und wie teuer war er in den Monaten vor Black Friday? Haben sich die Preise sukzessive erhöht, ist von Bauernfängerei auszugehen.

Wichtig ist außerdem, die UVP nicht als Maß bei der Bewertung zu nutzen. Die unverbindliche Preisempfehlung entspricht nahezu nie der tatsächlichen Preisbildung im Handel. Wird ein Artikel von 500 Euro (UVP) auf 250 Euro reduziert, wirbt der Shop mit 50 % Rabatt. Wurde das Produkt aber bereits in den Monaten zuvor für 299 Euro verkauft, ist der Preisnachlass nicht so immens, wie suggeriert wird.

Das nachfolgende Video von Galileo (Pro 7) zeigt sehr schön, wie das Black-Friday-Phänomen zu durchschauen ist:

Cashback ausnutzen – die besten Punkte- und Geldsammelmöglichkeiten

Beim digitalen Shopping wird häufig mit Kreditkarte gezahlt. Dieser Umstand kann dazu genutzt werden, Cashback beim Kreditkartenanbieter zu sammeln. Immer mehr Herausgeber der Karten bieten Programme an, bei denen Konsumenten für jeden Einkauf Geld zurückbekommen. Anders als beim beliebten Payback-Programm gibt es hier meist keine Einschränkungen hinsichtlich der Händler. Wer gerade noch eine neue Kreditkarte braucht, sollte vergleichen, wo es das meiste Cashback gibt.

Programme wie Payback und Deutschlandcard gehören zu den beliebtesten Treuesystemen im Handel. Regelmäßig werden Coupons in den Apps freigeschaltet, die doppelte Punkte oder zusätzliche Extraboni bieten. Wer bei einem teilnehmenden Händler einkauft, sollte immer zuerst einen Blick in die App werfen. Die Punkte haben einen direkten Gegenwert. Payback bietet beispielsweise die Option, sie in Echtgeld umzuwandeln und aufs Konto zu überweisen. Dieses Geld steht dann beim nächsten Einkauf wieder zur Verfügung.

Cashback gibt es manchmal auch direkt über den Hersteller. Insbesondere, wenn neue Produkte auf den Markt kommen, wird davon Gebrauch gemacht. Um die Kunden zum Kauf zu bewegen, wird ein Teil des Geldes (oder auch die gesamte Summe) bei einem erfolgreichen Einkauf zurückerstattet. Bevor die Artikel also im Warenkorb landen, lohnt es sich, aktuelle Cashback-Aktionen zu checken und alle vorhandenen Coupons zu aktivieren. Wird dann noch mit der Cashback-Kreditkarte bezahlt, lassen sich gute Schnäppchen machen.

Gutscheine checken – wo gibt es Sparpotenzial?

Die Anzahl der Onlineshops steigt rapide und damit auch der Konkurrenzdruck. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Händler ihren Kunden etwas anbieten. Bei Onlineeinkäufen entsteht kaum eine Bindung zum Geschäftspersonal, der typische „Stammkunde“ existiert hier also nicht. Diese fehlende Persönlichkeit versuchen Shops zu kompensieren, indem sie Aktionen, Rabatte und Gutscheine ausgeben. Wer shoppt, sollte vorher die Möglichkeit eines Gutscheinvergleichs nutzen. Auf Deal-Portalen oder auch über die Google-Suche lässt sich im Handumdrehen herausfinden, ob es gerade Prozente für einen bestimmten Shop gibt.

Kleiner Extratipp: So nervig ungewollte E-Mails sind, so nützlich ist der Newsletter im Onlinehandel. Über ihn werden Rabatte und Gutscheincodes an treue Kunden verschickt, damit diese beim Einkauf noch mehr Geld sparen. Um Spam im Posteingang zu vermeiden, lohnt sich ein gesondertes E-Mail-Postfach, das kostenlos erstellt werden kann.

Liste erstellen – Unnötige Einkäufe an Black Friday und Co. sind kostenintensiv

Hier ein Schnäppchen, da ein Rabatt – Black Friday und Cyber Monday sind verführerisch und führen regelmäßig zu überhöhten Ausgaben. Nach dem Motto: „Wenn es günstig ist, muss ich es kaufen“, geben viele Menschen mehr Geld aus als gewollt und kaufen Dinge, die sie nicht brauchen. Um möglichst effizient zu agieren, macht es Sinn, im Vorfeld eine Einkaufsliste zu erstellen. Black Friday ist eine gute Möglichkeit, um das ein oder andere Weihnachtsgeschenk günstiger zu bekommen. Wenn es hier aber kein passendes Schnäppchen gibt, sind Panikkäufe unnötig. Auch nach dem großen Spartag wird es noch günstige Angebote geben, insbesondere in der Vorweihnachtszeit. Hier einige wertvolle Tipps, wie unnötige Kosten und Einkäufe vermieden werden:

  • Alle benötigten Weihnachtsgeschenke inklusive Alternativen auflisten und abhaken.
  • Für jedes Geschenk ein festes Budget einplanen und nicht überschreiten.
  • Keine Verlegenheitskäufe durchführen, nur weil es gerade günstig ist.
  • Nicht zwingend an Black Friday kaufen, es kommen noch weitere Angebote.

Budget planen – nicht über die eigenen Verhältnisse leben

Budget planen – nicht über die eigenen Verhältnisse leben
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× Budget planen – nicht über die eigenen Verhältnisse leben

Wer schon einmal im Shoppingrausch war, weiß, wie schmerzhaft der anschließende Blick aufs Konto ist. Der Dispo ist ausgereizt und eigentlich bleibt jetzt kaum noch Geld fürs Weihnachtsmenü. Um solche Erlebnisse zu vermeiden, braucht es an großen Shoppingtagen wie Black Friday ein Budget, das nicht überschritten werden sollte. Manche Menschen können Einkäufe mit der Kreditkarte nicht so gut kontrollieren, da das Geld verzögert abgebucht wird. Banken bieten meist kostenlose oder günstige Prepaid-Alternativen an, die sich lohnen können.

Hier wird über die Monate zuvor das Geld eingezahlt, das frei zum Shoppen verfügbar ist. Sobald es aufgebraucht wurde, ist keine weitere Zahlung mit der Kreditkarte möglich. So können sich Verbraucher davor schützen, das Konto zu stark zu belasten.

Nach Weihnachten kaufen – der Geheimtipp cleverer Sparfüchse

Vor der Weihnachtszeit denkt kaum jemand an die Zeit danach, mit einer Ausnahme. Sparfüchse freuen sich bereits auf den Ausverkauf, der spätestens zwischen den Jahren beginnt. Jetzt werden Adventskalender reduziert, typische Weihnachtsprodukte gehen mit Rabatten von 50 % und mehr über den Ladentisch. Bei verderblicher Ware wie Schokolade lohnt es sich nur für Naschkatzen zuzuschlagen. Viele Adventskalender sind mittlerweile aber mit Kosmetikprodukten oder Schmuck gefüllt. Wer hier ein Rabattangebot findet, kann schon 2023 den Kalender für 2024 kaufen. Letztlich spielt es beim Auspacken keine Rolle, ob Schmuck, Cremes und Nagellacke vom Vorjahr oder aus der aktuellen Saison sind.

Auch Dekorationen und Beleuchtung für die Weihnachtszeit kaufen clevere Shopper direkt nach Weihnachten. Die Geschäfte müssen ihre Lager räumen, Lichterketten, Dekorationen und Co. bleiben nicht über das Jahr eingelagert. Ende Dezember und Anfang Januar gibt es Rabatte, die an Black Friday in dieser Höhe nur selten beobachtet werden. Schnell sein lohnt sich, denn die Community der „After-Christmas-Shopper“ hat sich deutlich vergrößert. Es beginnt nicht selten eine Jagd auf die günstigsten Angebote und Deko-Abteilungen großer Geschäfte sind sehr schnell ausverkauft.

Fazit: Mit Köpfchen shoppen – nur nicht von den Angeboten verwirren lassen

Rote Preisschilder, limitierte Ware, auffällige Zeitanzeigen – all das führt Menschen dazu, schnell und oft nicht effektiv einzukaufen. Nach dem Motto „lieber haben als brauchen“ wird der Warenkorb vollgepackt, nur weil es gerade billig sein soll. Ein echter Kaufrausch kann Spaß machen und in der Vorweihnachtszeit braucht es jede Menge Geschenke und mehr. Um tatsächlich wie ein Shoppingexperte zu handeln, darf die Kauflust nie den rationalen Verstand beeinflussen. Zeit zur Freude ist auch dann noch da, wenn ein echtes Schnäppchen mit guten Rabatten erzielt wurde.
  

  

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