EAV-Gitarrist will sich von der Bühne zurückziehen

Dies sei jedoch keinesfalls als Auflösung der Band zu verstehen, sagte Sänger Klaus Eberhartinger im APA-Gespräch. "Die EAV wird sicher weiter existieren." Spitzer kritisierte in "Format" die EAV-Konzerte: "Jede der obsoleten Pflichtwuchteln ist ein kleiner Kanossagang für mich, jede Gala ein Gang aufs Schafott, jeder TV-Auftritt bei Schlagersendungen der Seelentod und jedes Bierzelt das Selbstwert-Graberl, das ich mir schwerer schaufle als andere", so Spitzer. Er wolle mehr Zeit finden, um u.a. "meine Bücher zu schreiben" und "endlich ein sehr persönliches Soloalbum" fertigzustellen.

Die EAV wird mit dem neuen Album "Neue Helden" (ab 5. Februar im Handel) ab 3. März auf Deutschland- und Österreich-Tournee gehen, und da werde Spitzer sicher dabei sein, so Eberhartinger. Danach "kann es sein, dass wir ohne ihn live spielen", so Eberhartinger, dem der Gitarrist "als Stütze abgehen wird. Aber natürlich geht das, die Show muss ich tragen." Spitzer habe sich selber über seine Formulierungen im "Format" "amüsiert. Ich habe ihm gesagt, dass das zu grausam ernst genommen" werden könnte, so Eberhartinger. Der Gitarrist habe bereits seit mehreren Tourneen "Müdigkeit" geäußert, die "rein pekuniär begründeten Folgekonzerte" von Tourneen zu spielen. Aber "er wird sicher weiter für die EAV schreiben", so Eberhartinger.

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