Solo-Sex-Trend: So positiv wirkt sich die "Masturbation Break" auf den Job aus

Selbstbefriedigung

Solo-Sex-Trend: So positiv wirkt sich die "Masturbation Break" auf den Job aus

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Aktuell breitet sich ein neuer Trend aus, der Solo-Sex in den Fokus rückt: Die "Masturbation Break" verspricht eine 30-minütige Auszeit vom beruflichen Stress. Laut einer Expertin sollen sich Selbstbefriedigungspausen am Arbeitsplatz positiv auf die berufliche Leistung auswirken. 

Unser Arbeitsalltag gleicht häufig einem reinen Stressmarathon: Wir hetzen von einem Termin zum nächsten, werden von einer Flut an Informationen überwältigt und fühlen uns dabei oft erschöpft und überfordert. Daher ist es besonders wichtig, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu finden, um den Alltagsstress zu reduzieren. In vielen Unternehmen existieren neben der herkömmlichen Mittagspause auch zusätzliche Pausen für Kaffee oder ein Treffen mit Kolleg:innen. Denn Fakt ist: Kleine Pausen zwischendurch fördern die mentale und körperliche Gesundheit. 

Einem neuen Trend zufolge sollte man die Arbeitspausen aber nicht nur für den Kaffee-Tratsch nutzen, sondern auch für die Masturbation. Denn laut einer Expertin soll sich Selbstbefriedigung am Arbeitsplatz nicht nur positiv auf die Laune, sondern auch auf den Job auswirken. 

"Masturbation Break": Das steckt hinter der Selbstbefriedigung im Büro

Das Unternehmen rund um Filmemacherin Erika Lust, einer der Pionierinnen feministischer Pornografie, gewährt den Mitarbeiter:innen täglich eine halbstündige Pause zur Masturbation. Für die "Masturbation Break" (zu Deutsch "Selbstbefriedigungs-Pause") wurde innerhalb der Firma von Sexpertin Erika Lust extra eine entsprechende Station in den Büroräumen geschaffen. "Es ist bewiesen, dass Masturbation nicht nur glücklicher, entspannter und konzentrierter macht, sondern auch gut für die Kreativität ist und den Antrieb steigert, Dinge zu erledigen", so die Regisseurin. 

Die Unternehmerin vertritt zudem die Ansicht, dass Menschen Masturbation in ihren Alltag integrieren sollten, um sowohl die Aktivität selbst als auch Gespräche darüber zu enttabuisieren. Denn wir wissen: In unserer Gesellschaft wird Masturbation leider auch heute oft noch als Tabuthema angesehen, sodass viele es als unangenehm empfinden, in ihrem Freundeskreis oder mit ihrer:m Partner:in darüber zu sprechen.  

Wie sich eine Selbstbefriedigungs-Pause positiv auswirken kann

Selbstbefriedigung zeigt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf unseren Körper und Geist, weshalb Forschende zum Teil sogar Sextoys auf Rezept fordern. Zehn Gründe, warum eine "Masturbation Break" im Alltag sinnvoll sein kann:

  • Selbstbefriedigung lindert Schmerzen
  • Verbessert das Selbstvertrauen
  • Hilft bei der Entspannung
  • Verbessert die Verbindung zum Körper
  • Reduziert Stress und Ängste
  • Kann helfen, besser zu schlafen
  • Lindert Kopfschmerzen
  • Verbessert den Sex in der Partnerschaft
  • Erhöht die sexuelle Befriedigung
  • Hilft bei Menstruationskrämpfen 

Self-Care hat sich mittlerweile zu einem der bedeutendsten Wellness-Trends entwickelt. Ein Beispiel dafür ist die "Masturbation Break", die zweifellos dazu beiträgt, die Work-Life-Balance auf ein neues Niveau zu heben. Diese "Zeit für mich" hilft nicht nur nachweislich beim Entspannen, sondern fördert auch das allgemeine Wohlbefinden. Während es im Büro vielleicht etwas schwierig umzusetzen ist, lässt es sich im Home-Office leichter verwirklichen. Probieren Sie es selbst aus!

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