Der grosse MADONNA-Beziehungsgipfel

Ergebnisse der Liebesumfrage

Der grosse MADONNA-Beziehungsgipfel

Über 2.000 Frauen und Männer beteiligten sich an der großen MADONNA-Online-Umfrage. Die Ergebnisse. Plus: Prominente Paare im Talk über ihr persönliches Liebesgeheimnis.

Kate Middleton hat ihn, ebenso wie Topmodel Kate Moss, US-Schauspielerin Reese Witherspoon oder Charlene Wittstock – sie alle haben ihren Traumprinzen gefunden, dem sie in geraumer Zeit das „Ja-Wort“ geben. Auch in Österreich ist ein wahres Hochzeitsfieber ausgebrochen. ORF-Lotto-Star Karin Klippl, Comedian  Gernot Kulis, „Zweitfrau“-Sängerin Diana Lueger und viele andere schließen in diesem Jahr den Bund fürs Leben. „Die Ehe ist das berühmte Tüpfchen auf dem i einer traumhaften Beziehung“, meint auch Adriana Zartl. Die Schauspielerin und Neo-Mama (Sohn Luca kam im Oktober letzten Jahres zur Welt) wird die „große Liebe ihres Lebens“, Andreas Stich, im Herbst ehelichen. Doch was macht sie aus – die perfekte Beziehung? Worauf kommt es an? Braucht es die Ehe, um die Bindung noch enger zu schnüren? Wo findet man den Richtigen? Und: Welche Rolle spielt guter Sex in einer Partnerschaft? Diese und viele andere Fragen stellte MADONNA in Kooperation mit EuroSearch, der Agentur für Dialogmanagement, in einer der größten Online-Beziehungsumfragen des Jahres.

Repräsentative Umfrage
Fünf Wochen lang konnte der umfangreiche Fragenkatalog online unter www.madonna24.at anonym ausgefüllt werden. Mehr als 2.000 Frauen und Männer nahmen die Gelegenheit wahr – und verrieten, worauf es ihnen in einer Beziehung tatsächlich ankommt, wobei die meisten aus Erfahrung sprechen konnten, leben doch 42 Prozent der Umfrage-TeilnehmerInnen in einer festen Lebensgemeinschaft. 27 Prozent gaben an, verheiratet zu sein. MADONNA präsentiert Ihnen nun, die spannendsten Ergebnisse der von „Gössl“ unterstützten Online-Umfrage – und fragte bei österreichischen Traumpaaren nach, was für sie in Sachen Liebe wirklich zählt.  

Ergebnisse
„Wo kann ich jemanden kennenlernen, der es ernst meint?“, lautet die meistgestellte Frage unter Singles. Nicht umsonst boomen Partnerbörsen, Single-Portale und Veranstaltungen für einsame Herzen mehr denn je. In der MADONNA- & EuroSearch-Umfrage halten jedoch nur 8 Prozent der Teilnehmer seriöse Partnerbörsen für die ideale Ausgangsbasis für eine fixe Bindung. 17 Prozent sind der Meinung, bei Partys oder Veranstaltungen sei die Chance wesentlich höher. 15 Prozent glauben an Vermittlung durch Freunde oder Familie. Weitere 15 Prozent halten das berufliche Umfeld für die beste „Singlebörse“, 10 Prozent den eigenen Arbeitsplatz. „Wir haben uns im Theatercafé am Naschmarkt das erste Mal gesehen“, erzählt Adriana Zartl über die Begegnung mit ihrem Traummann Andreas Stich. „Er saß am Nebentisch und ich habe ihn angesprochen“, bestätigt die Schauspielerin die Meinung von 8 Prozent der online Befragten, die sich vorstellen können, bei einem normalen Lokalbesuch auf die Liebe ihres Lebens zu treffen.

Worauf es ankommt
Doch viel wichtiger als der Ort, an dem man sich findet, sind jene Komponenten, die gut funktionierende Langzeitbeziehungen   und damit echte Traumpaare ausmachen. Star-Autor Gabriel Barylli und Model-Agentin und Schauspielerin Sylvia Leifheit scheinen genau ein solches zu sein. Das seit 2008 vermählte Paar hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, die Menschen in Sachen Liebe, Respekt und Wachsamkeit „aufzurütteln“. „Es gibt viel zu viele Menschen, die nebeneinanderher leben“, erklärt Sylvia Leifheit, die auch im neuen Film ihres Mannes „Ba­ryllis Baked Beans“ mitspielt.  „Es gibt viele Faktoren, die bei einer Partnerschaft harmonieren müssen, aber das Wichtigste ist, wachsam zu bleiben, dem anderen zuzuhören und sich selbst mitzuteilen.“ Auch die MADONNA- & EuroSearch-Umfrage zeigt deutlich, dass  Loyalität, respektvoller Umgang, Ehrlichkeit und Treue jene Werte sind, die in festen Bindungen gefragter sind als Karriere-Bewusstsein, Sportlichkeit oder Häuslichkeit des Partners. Und: Als wichtigste Eigenschaft des Gegenübers wurde von 95 Prozent der Umfrage-TeilnehmerInnen angegeben, dass der/die PartnerIn kommunikativ sein sollte.

Regelmäßiger Sex ist für 46 Prozent der Befragten wichtig. 24 Prozent möchten einen Partner, der gut im Bett ist.

Sex zählt
Auch wenn sich nur 24 Prozent vom Partner wünschen, dass er „gut im Bett“ ist, zählt Sex zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine gut funktionierende Lebensgemeinschaft. 46 Prozent aller von MADONNA- & EuroSearch befragten LeserInnen sind der Meinung, dass Sex in einer Beziehung regelmäßig stattfinden müsse. 21 Prozent würden den Liebesakt sogar als „lebensnotwendig“ bezeichnen. „In einer Beziehung muss so vieles stimmen“, resümiert Schauspielerin Adriana Zartl. „Die geistige Ebene, aber auch im Bett muss es passen. Was aber nicht heißt, dass es schlimm ist, wenn man nicht dreimal am Tag Liebe macht“, lacht die Mutter von Baby Luca, die zurzeit mitten in Vorbereitungen zu ihrem Musical „Ti Amo 2“ und ihrer Hochzeit steckt. Denn wie 62 Prozent bei der MADONNA- & EuroSearch-Umfrage sieht Adriana Zartl die Ehe als wünschenswerteste Partnerschaftsform. „Seit ich im Hafen der Ehe angekommen bin, fühle ich mich weiblicher, lieblicher, begehrter“, bestätigt Sylvia Leifheit. Auch ORF-Lotto-Moderatorin Karin Klippl wagt am 29. April den großen Schritt in den Bund der Ehe, bereits zum zweiten Mal. Vor einem Jahr verliebte sich die zweifache Mutter in Wolfgang Schranz. Was der Moderatorin besonders imponierte: „Er hat mich mit dem ganzen Paket genommen – und ist wahnsinnig offen auf meine beiden Kinder aus erster Ehe zugegangen“, erzählt Klippl über ihr Patchwork-Modell. Bei der großen Liebesumfrage meinten immerhin 29 Prozent, dass Kinder aus früheren Beziehungen  eine Partnerschaft durchaus belasten können. 20 Prozent all jener, die in einer Patchworkfamilie leben, geben zu, dass immer wieder heftige Streitigkeiten auftreten. Was Karin Klippl keinesfalls von ihrem Vorhaben, am selben Tag wie Prinz William und Kate für immer „Ja“ zu ihrem Traummann zu sagen. „Die Beziehungsumfrage zeigt deutlich, dass sich die Menschen wieder verstärkt nach Beständigkeit, Halt, Geborgenheit und Tradition sehnen“, so Birgit Indra von Umfrage-Kooperationspartner „Gössl Wien“.

Trennungsgründe
Doch was würden Österreichs Liebende niemals in einer Beziehung akzeptieren? In der MADONNA- & EuroSearch-Umfrage geben 38 Prozent „Ungepflegtheit“ an, 37 Prozent „krankhafte Eifersucht“, 58 Prozent „gegenseitiges Desinteresse“ – und eindeutige 96 Prozent „dauerhafte Untreue“.

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MADONNA Cover 19.03.2011 © MADONNA
MADONNA vom 19. März 2011

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