Laut Studie

Diese Haustiere kommen beim Online Dating besonders gut an

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Ein Dating-Profil ohne Tier-Fotos ist für viele kaum vorstellbar. Mittlerweile gehören Fotos mit Hund oder Katze einfach dazu. Wer besonders punkten will, sollte sich allerdings an gewisse Haustiere und Tierrasen halten.

Bei der Suche nach einem potenziellen Partner gibt es viele Faktoren, auf die wir achten. Besonders auf Dating-Apps wie Tinder, Bumble und Co. sind es die Fotos, die überzeugen müssen und unser Interesse an jemandem wecken. Bilder mit Freunden, das Posen im Fitness-Studio oder klassische Selfies – die Wahl des richtigen Fotos ist nicht immer einfach.

Doch ganz egal auf welcher Dating Plattform man sich durch die verschiedenen Kandidat:innen wischt: tierische Begleiter sind fast immer präsent. Sei es das neue Katzenbaby, das entzückend in die Kamera blickt, der Fisch, den jeder Hobby-Angler stolz in die Kamera hält oder die gefährliche Spinne, die man auf der abenteuerlichen Wanderung entdeckt hat: Tiere liefern einen guten Gesprächseinstieg, zeigen Verantwortungsbewusstsein und sehen meistens einfach niedlich aus. 

Studie: Diese Haustiere sorgen für besonders viele Matches

Erzielen Dating-Profile mit Haustieren wirklich bessere Erfolge? Und welche Vierbeiner verleihen ihren Besitzern besonders viele Matches? Um genau dies herauszufinden, hat Casino.at ein Experiment durchgeführt, mit welchen Haustieren man auf Dating-Apps am besten punktet.

Für die Studie wurden die Reaktionen auf Bilder einer männlichen und einer weiblichen Testperson mit den 10 beliebtesten Hunde- und Katzenrassen in Österreich auf den Dating-Apps Tinder, Lovoo und Badoo verglichen. Das Bild mit dem Haustier wurde jeweils nach 24 Stunden ausgetauscht, alle anderen Informationen (Biografie etc.) blieben gleich. So konnte genau identifiziert werden, wie viele Matches die Testperson mit jedem Vierbeiner erhalten hat.

Frauen mögen Männer mit Chihuahuas

Bei den Frauen waren Chihuahuas der eindeutige Gewinner: Aus 130 Swipes konnten ganze 39 Matches generiert werden. Auch Border Collie Besitzer kamen sehr gut an, denn mit 27 Matches landet das Profilbild mit dem britischen Hütehund insgesamt auf Platz zwei. Deutlich schlechter schnitt der Australian Shepherd ab. Das männliche Profil mit diesem vierbeinigen Begleiter erzielte in der Untersuchung mit lediglich 18 Matches den geringsten Erfolg bei den weiblichen Singles.

Männer mögen Frauen mit Border Collies

Auch Männer finden Frauen mit einer agilen Hunderasse ansprechend. Das Dating-Profil mit einem Border Collie auf dem Foto erhielt von Männern viele Likes und sicherte auch die meisten Matches (52). Am zweitbesten kam das Profil mit einem Labrador an – mit 40 Matches haben Österreicherinnen mit dem Familienhund also ebenfalls gute Erfolgschancen bei Single-Männern.

Überraschenderweise ist die bei Männern im Test unbeliebteste Hunderasse beim Daten der Golden Retriever – mit nur 22 Matches nimmt er Platz acht des Rankings ein.

Die Haustiere mit der höchsten Erfolgsrate
Haustier Erfolgsrate der männlichen Testperson Haustier Erfolgsrate der weiblichen Testperson
Chihuahua 30% Border Collie 40%
Border Collie 28,46% Labrador 30,77%
Golden Retriever 26,15% Chihuahua 29,23%
Französische Bulldogge 25,38%  Australian Shephard 23,08%  

Trotz einiger Abweichungen belegen die Hunderassen Border Collie, Labrador bzw. Golden Retriever und Chihuahua im Gesamtbild die ersten Plätze und Dating-Profile mit diesen Tieren konnten die größten Erfolge verbuchen. Border Collies, Labradore und Golden Retriever gelten als sportliche und agile Rassen, die sich perfekt als Familienhunde eignen. Die kleinen Chihuahuas punkten hingegen durch ihr niedliches Aussehen und benötigen mehr Aufmerksamkeit und Fürsorge. Basierend auf den Ergebnissen des Experiments lassen sich also etwaige Rückschlüsse auf Annahmen und Vorlieben bei der Partnersuche schließen.  

Katzenliebhaber können mit ihren Vierbeinern nicht sonderlich überzeugen. Frauen wie Männer erfreuten sich bei dem Versuch generell geringerer Beliebtheit als Hundefreunde.  

Dating-Trend „Dogfishing” boomt auf Tinder, Badoo und Co.

Die Studie zeigt, dass Hunde besonders gut bei den Singles in Österreich ankommen. Der Trend „Dogfishing” erlebt einen regelrechten Hype. Er bezeichnet die Taktik, potenzielle Partner mit einem Hund zu ködern und so die Chancen auf Dates, Flirts oder sogar eine Partnerschaft zu erhöhen. Aus diesem Grund präsentieren sich immer mehr Menschen auf Online-Dating-Plattformen an der Seite eines Vierbeiners. Ob es sich dabei um den eigenen Hund handelt oder nicht, ist, wie unsere Analyse zeigt, übrigens Nebensache. 

Doch warum finden wir Menschen mit einem Haustier oft attraktiver? Vermutlich, da wir Tierhaltern bestimmte Fähigkeiten zuschreiben, die wir auch von unserem idealen Partner erwarten: Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Sportlichkeit und Fürsorglichkeit sind alles Attribute, die wir uns von einem potenziellen Partner erhoffen und die wir von Tierhaltern unbewusst annehmen.

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