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Kristen Stewart spricht über ihre neuen Pläne in Hollywood

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Als Bella Swan in "Twilight" stieg sie zum Weltstar auf. Jetzt kehrt Kristen Stewart nicht nur für ihren neuen Film "Love Lies Bleeding" zurück auf die Kino-Leinwand, sondern steht für ein Projekt auch erstmals hinter der Kamera. Mit PORTER spricht der Star über ihre neuen Pläne in Hollywood.

Durch den Vampir-Liebesfilm "Twilight – Biss zum Morgengrauen" und dessen Fortsetzungen wurde Kristen Stewart weltberühmt. Mit Robert Pattinson hatte sie damals das Liebespaar Bella Swan und Edward Cullen gespielt und Teenies weltweit in ihren Bann gezogen. Jetzt, mit 34 Jahren, steht Stewart nicht mehr nur vor der Kamera, sondern erstmals dahinter und führt Regie für ihren ersten Spielfilm. Der Film basiert auf dem Buch "The Chronology of Water", einem Memoirenbuch der amerikanischen Schriftstellerin Lidia Yuknavitch, in dem sie ihre Erfahrungen mit Sucht und sexuellem Missbrauch in der Kindheit verarbeitet und schließlich das Schreiben und den Schwimmsport als Mittel zur Bewältigung ihrer Probleme entdeckt. 

Das vollständige Interview mit Kristen Stewart lesen Sie auf NET-A-PORTER. Die Highlights des Gesprächs finden Sie hier vorab. 

Kristen Stewart spricht über ihre neuen Pläne in Hollywood
© Zoey Grossman/PORTER/NET-A-PORTER.COM
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Regie bei ihrem ersten Spielfilm 

In dem Interview mit PORTER verrät die Schauspielerin, dass der Weg zur Verwirklichung ihres neuen Regie-Projekts kein einfacher war.  Im Januar erklärte Stewart, dass sie die Schauspielerei aufgeben würde, bis sie den Film fertiggestellt hätte: "Es ist schwer, so etwas zu realisieren. In meinem Film geht es um Inzest und Menstruation und einer Frau, die gewaltsam ihre Stimme und ihren Körper zurückfordert, und es ist manchmal schwer anzusehen... aber es wird eine verdammte Achterbahnfahrt sein. Ich denke, die Leute werden begeistert davon sein."

Die amerikanische Schauspielerin lässt sich in ihre Karriere nicht reinreden. Sie macht, was sie will - und ist darin verdammt gut. Doch seit dem Beginn ihrer Karriere haben sich Stewarts kreative Prioritäten verändert: "Als Schauspielerin bin ich dazu verpflichtet, die Visionen anderer Leute zu erfüllen. Man wird süchtig danach; es fühlt sich gut an, gewollt zu werden... Aber mit zunehmendem Alter richte ich meine Erfahrungen viel lieber auf ergebnisorientierte Ziele aus, als einfach nur an Dinge, die sich in dem Moment richtig anfühlen."

Kristen Stewart spricht über ihre neuen Pläne in Hollywood
© Zoey Grossman/PORTER/NET-A-PORTER.COM
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Großer Erfolg mit "Love Lies Bleeding" 

Ihre letzte Schauspielrolle im Film "Love Lies Bleeding" hat Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert: "Wir waren schockiert, dass wir diesen Film überhaupt drehen und veröffentlichen durften. Weil er so seltsam ist. Er ist gewalttätig und manchmal irgendwie unerträglich, aber er zwingt dich zum Hinsehen; er ist beängstigend und konfrontierend."

Stewart spielt in dem Film Lou - eine scheinbar nihilistische Fitnessstudio-Managerin, deren Welt auf den Kopf gestellt wird, als sie sich Hals über Kopf in eine weibliche Bodybuilderin verliebt. Ihre Darstellung ist so subtil, dass man in einem Moment zu Tränen gerührt ist und im nächsten lachen muss: "Ich habe irgendwie das Gefühl, dass vieles in den dramatischsten Momenten deines Lebens lächerlich wird... Der Film fangt diese seltsame Mischung an Gefühlen ein."

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© Zoey Grossman/PORTER/NET-A-PORTER.COM
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Schlauer Umgang mit Ruhm

Stewart war schon immer schlau im Umgang mit dem Ruhm und hat Wege gefunden, mit der Aufmerksamkeit umzugehen. Sie ist zwar eine der meistfotografierten Frauen in Hollywood, doch wehrt sich gegen soziale Medien und besitzt nur einen geheimen Instagram-Account, den sie privat hält und ausschließlich für "Selfies mit Freunden" nutzt. Aber es gibt auch öffentlich zugängliche Teile ihres Jobs, die sie zu genießen gelernt hat. Vor allem ihr Modestil hat sich zu einem unverwechselbaren, verspielten Mix aus Lässigkeit und Luxus entwickelt, der ihren Looks für den roten Teppich eine mühelose Note verleiht: "Wenn das nicht Teil des Jobs wäre, würde ich jeden Tag dasselbe tragen... und ich würde diesen Teil von mir gar nicht kennen, was eigentlich ganz lustig ist.“

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