Schreie im Schlaf sind Vorboten

Parkinson

Schreie im Schlaf sind Vorboten

Wer während des Schlafs schreit oder sich heftig bewegt, ist nicht automatisch psychisch krank. Die Schreie können viele Jahre im Voraus die neurologische Erkrankung Parkinson ankündigen.

Durch das sogenannte Schenk-Syndrom kann Parkinson früher erkannt werden und besser therapiert werden, so Prof. Claudio Bassetti von der Berner Uniklinik für Neurologie beim Europäischen Neurologenkongress in Prag.

Das sagt Ihre Schlafposition über Sie aus 1/5
Typ 1 - Rückenschläfer Am Rücken liegend, breiten Sie die Arme genüsslich neben Ihrem Kopf aus – dann sind Sie ein guter Zuhörer und gewinnen schnell Freunde.
Typ 2 - Embryonalstellung Wer sich gerne in Embryonalstellung zusammenrollt, zeigt sich gern nach außen hin tough, hat aber im Inneren einen butterweichen Kern. Gehören Sie zu diesem Schlaftypus, sind Sie beim ersten Kontakt mit anderen oft zurückhaltend, öffnen sich dann aber schnell.
Typ 3 - Soldatenschläfer Liegen Sie gern am Rücken und haben beide Arme fest neben dem Körper liegen, sind Sie eher ruhig und zurückhaltend, haben aber große Ansprüche an sich selbst und Ihre Mitmenschen.
Typ 4 - Kissenkuschler Wer gerne am Bauch schläft, mit den Händen seinen Polster umklammert und den Kopf zur Seite neigt, gilt als gesellig bis ungestüm. Der Bauchschläfer vermeidet extreme Situationen und scheut Kritik. Er mag keine Veränderungen.
Typ 5 - Seitenschläfer Betten Sie sich seitlich und strecken beide Arme von sich, so gelten Sie als offenherzig. Sie sind aber anderen gegenüber gelegentlich misstrauisch. Es fällt Ihnen zwar schwer, Entscheidungen zu treffen, haben Sie aber eine Entschluss gefasst, bleiben Sie diesem treu.

In der REM-Schlafphase ist die Muskulatur so entspannt, dass Schlafende die Erlebniss der Träume nicht physisch ausdrücken. Die Bewegungshemmung ist beim Schenk-Syndrom nicht vorhanden, sodass Betroffene um sich treten und schreien. Bei vielen Parkinsonpatienten war das Syndrom in der Nacht aufgetreten, bevor tagsüber parkinsontypische Bewegungsstörungen sichtbar wurden, so Bassetti.

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