dumm, doof, blöd

Oh jeh!

Bewiesen: Wir werden immer dümmer

Weil Intelligenz nicht mehr entscheidend ist für unser Überleben.

Die durchschnittliche Intelligenz des Menschen schwindet allmählich - das behauptet zumindest ein US-Forscher. Seine Begründung: Vor Tausenden Jahren, als die Menschen noch in kleinen Gruppen durch die Wildnis streiften, waren intellektuelle Fähigkeiten entscheidend zum Überleben. Doch seit die Menschheit Ackerbau betreibe und in größeren Gemeinschaften zusammenlebe, sei die Intelligenz des Einzelnen weniger wichtig geworden, schrieb der Entwicklungsbiologe Gerald Crabtree von der kalifornischen Stanford University im Fachblatt "Trends in Genetics".

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Die menschliche Intelligenz hängt demnach von rund 2.000 bis 5.000 Genen ab. Diese Erbanlagen für das Gehirn seien Studien zufolge besonders anfällig für Mutationen, schrieb Crabtree. Er vermutet, dass die Menschheit in den vergangenen 120 Generationen - also etwa 3000 Jahren - Schritt für Schritt an Intelligenz einbüßte.

5 Tipps um Ihr Gedächtnis zu verbessern: 1/5
1. Bewegung
Bewegung stärkt nicht nur die Muskeln, sondern auch Ihre Hirnleistung. Durch den erhöhten Herzrhythmus wird mehr Blut ins Gehirn geleitet, wodurch das Denkorgan mehr Sauerstoff zum Arbeiten bekommen. Schon einfaches Spazierengehen bewirkt diesen Effekt.

Seine These: Wer sein Gehirn früher nicht nutzte, konnte sich nicht ernähren oder vor wilden Tiere schützen. Nur die Klügsten überlebten. Dieser Selektionsdruck ließ nach Meinung Crabtrees die menschliche Intelligenz stetig steigen. Nach der Entwicklung der Landwirtschaft lebten Menschen dagegen in größeren Gruppen zusammen, die auch schwächere Individuen unterstützten. Wichtiger als Intelligenz war es nun laut Crabtree für den Einzelnen, sich vor Krankheiten zu schützen, die in größeren Gruppen häufiger auftreten.

Er widerspricht damit Studien, denen zufolge der durchschnittliche Intelligenzquotient seit Anfang des 20. Jahrhunderts von Generation zu Generation stieg. Dieses Phänomen wurde nach dem Intelligenzforscher James Robert Flynn als Flynn-Effekt bekannt.

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