Martin Suter besserte Taschengeld mit Kochen auf

Bestsellerautor Martin Suter hat als Jugendlicher sein Taschengeld mit Kochen aufgebessert. "Als Teenager war ich oft derjenige, der kochte, wenn meine Eltern Gäste hatten." Das sagte Suter der im rheinland-pfälzischen Landau erscheinenden Zeitung "Rheinpfalz am Sonntag". "Ich habe mir damit mein Taschengeld verdient", sagte Suter, dessen neuer Roman "Der Koch" vor wenigen Tagen erschien.

Darin thematisiert der 61-jährige Schweizer den Zusammenhang zwischen gutem Essen und Erotik. Die Bedeutung des Kochens nehme in der heutigen Gesellschaft zu, meinte der Autor und sieht vor allem bei Männern wachsendes Interesse. "Kochen ist eine relativ einfache Möglichkeit, von einer Zwiebel oder einer Kartoffel ausgehend selber ein fertiges Produkt zu machen. Das fasziniere die Männer."