Heimische Manager leiden laut Studie unter Stress

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben orten 17 Prozent der Manager. 19 Prozent der Befragten gaben an, ihr Gesundheitszustand sei "ausgezeichnet" - auf Nachfrage bestätigten laut Studienautor Felix Josef aber 30 Prozent, unter gesundheitlichen Problemen zu leiden - dabei besonders unter Schwierigkeiten mit dem Bewegungsapparat (18 Prozent), Herz-Kreislauf (sieben Prozent), Stoffwechsel (sieben Prozent) und Psyche (zwei Prozent). 68 Prozent hatten keine gesundheitlichen Probleme.

In den vergangenen drei Jahren erhöht hat sich laut Josef das Bewusstsein für Präventionsmaßnahmen: 76 Prozent gaben an, Sport zu betreiben (2006: 65 Prozent), 67 Prozent gehen zu Vorsorgeuntersuchungen bzw. zum Arzt (2006: 56 Prozent) und 53 Prozent ernähren sich gesund (2006: 45 Prozent). Alternative Heilmethoden und Entspannungsübungen nutzen aktuell jeweils 14 Prozent der Manager; vor drei Jahren waren es noch sechs bzw. fünf Prozent.

Täglich Sport betreiben acht Prozent, vier Prozent hingegen überhaupt keinen. Vor allem Radfahren (51 Prozent), Skifahren (45 Prozent), Wandern und Laufen (jeweils 43 Prozent) stehen am Programm. 2006 führten noch Laufen und Skifahren mit jeweils 50 Prozent die Liste an. 40 Prozent der Manager gaben an, dass Maßnahmen betrieblicher Gesundheitsvorsorge im Unternehmen angeboten werden (2006: 36 Prozent). 58 Prozent erklärten, diese auch zu nutzen. Die Befragung wurde im heurigen September durchgeführt.

INFO: Die Ergebnisse sind auf der WdF-Website http://www.wdf.at abrufbar

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden
Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum