Abendveranstaltungen in Wien für Touristen

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Abendveranstaltungen in Wien für Touristen

Laut Österreichischem ReiseVerband ÖRV haben 2015 etwa 6,6 Millionen Gäste die Stadt Wien besucht. Im gleichen Zeitraum haben mehr als 14 Millionen Österreicher in Wien übernachtet. Die Anziehungskraft lässt sich mit unterschiedlichen Gründen erklären.

Wien bietet Besuchern die Möglichkeit, in eine Metropole einzutauchen, in der Geschichte und Moderne Hand in Hand gehen. Seit 1804 war Wien kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt, was die stadtplanerische und architektonische Entwicklung maßgeblich beeinflusst hat. Die Ringstraße ist auch aufgrund dieser besonderen Stellung der Stadt über Jahre zu einem Anziehungspunkt geworden. Innerhalb der Stadt haben Barock, Gründerzeit und Jugendstil Spuren hinterlassen.

Wiener Sehenswürdigkeiten wie:

-      der Wiener Prater

-      der Donauturm

-      der Stephansdom 

-      Schloss Schönbrunn 

-      die Wiener Hofburg

ziehen jedes Jahr ein Millionenpublikum an. Wien ist aber nicht nur für Tagesbesucher interessant, die wegen des Sightseeings in die Stadt kommen. Wien war schon immer ein Hotspot im Hinblick auf die Kultur und hat unzählige rauschende Feste gesehen.

Wiener Oper und Burgtheater

Kultur – das bedeutet für viele Wiener und Besucher Konzerte und Theaterveranstaltungen. Mit der Wiener Staatsoper hat die Stadt eines der berühmten Opernhäuser zu bieten, das internationale Anerkennung genießt. 1869 eröffnet, ist die Oper auch heute noch ein Zentrum der Wiener Kulturszene, zu der auch die Wiener Philharmoniker gehören.

Das Opernhaus gehörte zu den ersten Gebäuden dieser Größenordnung, die aus dem Wiener Stadterweiterungsfonds heraus entstanden ist. Gebaut im Stil der Neorenaissance wurde das Haus am 25. Mai 1869 mit Don Juan von Mozart eröffnet. Seit 1955 trägt das Haus den Namen Wiener Staatsoper. Gespielt wird in der Oper an mehreren hundert Abenden im Jahr. Auf dem Spielplan stehen nicht nur Klassiker aus dem 19. Jahrhundert, zum Repertoire gehören auch Premieren und natürlich der Wiener Opernball.

Auf Augenhöhe mit der Oper bewegt sich das Burgtheater. 1888 eröffnet, wurde es entsprechend der Pläne von Gottfried Semper und Karl von Hasenauer erbaut. In Europa ist das Burgtheater das zweitälteste Sprechtheater und hat sich im Laufe der Zeit einen exzellenten Ruf erworben. Gespielt werden nicht nur Klassiker, wie:

-      Die Perser oder

-      Antigone,

auch Interpretationen moderner Stoffe, von Berthold Brechts Mutter Courage oder René Pollesch stehen im Wiener Burgtheater auf dem Spielplan.

Wiener Oper_620x388.jpg © @ waldomiguez (CC0-Lizenz)/pixabay.com
Die Wiener Oper genießt auch heute noch einen hervorragenden Ruf und zeigt, dass die kulturelle Vielfalt in der Hauptstadt nach wie vor sehr groß ist. FOTO: @ waldomiguez (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Das Nachtleben in Wien

Kultur hat viele Facetten und für die Musik gilt dieses Credo sowieso. Das Nachtleben in Wien konzentriert sich auf ganz unterschiedlichen Adressen. Bars, Restaurants und Szenetreffs sind nur einige Beispiele. In den letzten Jahren hat sich die Club- und Disco-Szene in Wien immer weiterentwickelt.

Angesagte Adressen fürs Wiener Partyvolk sind beispielsweise:

-      Grelle Forelle

-      Fluc

-      Flex

-      Club Vie i Pee.

Flex: 1990 entstanden, ist der Club inzwischen fester Bestandteil der Wiener Partyszene und hat am Donaukanal seine Heimat gefunden. Was das Flex heraushebt, ist die bunte Mischung. Inzwischen gehört der Club sogar zu den angesagten Locations in Europa.

Legendär zum Abfeiern ist auch die U4 Diskothek. Inzwischen mehr als 35 Jahre alt, war das U4 bereits in den 1980er Jahren ein Szenetreff.  Es dürfte nur wenige Kultlocations der Stadt geben, auf deren Fahnen Namen wie Prince, Sade, Grace Jones oder Nirvana stehen.

Bars und Restaurants, die man gesehen haben sollte

Nachtleben bedeutet nicht automatisch, dass es um fette Beats und laute Klänge geht. Das Wiener Nachtleben überrascht durch seine Vielseitigkeit, in der Szenelokale und Bars genauso ihre Berechtigung haben.

Zu den beliebten Treffpunkten der Wiener Nachtschwärmer gehören unter anderem:

-      Europa & Lager

-      Futuregarden

-      Naschmarkt Deli

-      Schikaneder.

Hier beginnt so manch lange Nacht - oder ein aufregender Tag mit vielen Eindrücken klingt in den Szenetreffs aus.

Von einer Stadt wie Wien dürfen Besucher auch eine bunte Vielfalt im Hinblick auf die kulinarischen Genüsse erwarten. Ein Highlight hat sich bereits im 19. Jahrhundert etabliert – das Haus Sacher. Gegründet 1876 als Hotel de l'Opera steht es mit der Torte und der Familie in Verbindung und ist auch heute noch eine der besten Adressen. Gourmets speisen in Wien unter anderem im:

-      Restaurant Edvard

-      Fabios oder

-      dem Konstantin Filippou.

Moderne und bunte Gastro-Kultur bieten Wiener Lokale wie:

-      Blue Mustard

-      Bristol Lounge oder

-      Labstelle Wien.

Kombiniert wird klassische Küche mit moderner Leichtigkeit und ausgefallenem Ambiente. Ideal für alle Besucher, die sich von einer Hauptstadt wie Wien mit einer Geschichte als k. u. k. Metropole kosmopolitisches Flair erwarten.

Fazit: Wien ist nicht nur Prater und Hofburg

Ist von Wien die Rede, denken wahrscheinlich viele Besucher sofort an das Riesenrad vom Prater oder die Hofburg und das Schloss Schönbrunn. Wien ist seit dem 19. Jahrhundert Hauptstadt und hat damit viel Sehenswertes zu bieten. Wien ist aber nicht nur die Summe aus Ringstraße, Gründerzeit und Jugendstil. Die Stadt hat über Jahre das kosmopolitische Flair der k. u. k. Monarchie in sich aufgesogen und daraus eine ganz eigene Mentalität werden lassen. Diese Atmosphäre wirkt bis heute nach. Die Wiener sind stolz auf ihre Stadt, deren Geschichte und das Nachtleben. Letzteres kann mit den Szenetreffs, Clubs und Bars jeder anderen europäischen Hauptstadt und der Metropolen rund um den Globus mithalten. Die Oper und das Burgtheater gehören zum Nightlife genauso dazu wie das Flex oder die Gourmetküche des Konstantin Filippou und das Blue Mustard. 

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