The Beth Edges: Aus vier mach eins

Wenn in Österreich eine Band auf sich aufmerksam machen will, tut sie das im Normalfall mit der Veröffentlichung eines Albums. Das birgt natürlich ein gewisses Risiko, denn wenn die CD erst einmal draußen ist, kann man nur hoffen, dass die Leute darauf anspringen. Einen anderen Weg sind da The Beth Edges gegangen: Statt einer CD haben sie von 2008 an vier EPs mit jeweils drei Songs veröffentlicht.

Das bedeutet natürlich auch, dass die 2007 gegründete Band sich innerhalb von zwei Jahren zumindest vier Mal mit etwas Neuem bei ihren Fans in Erinnerung rief. Nach den EPs "Time", "I Guess" und "Work Things Out" erfolgte im März mit "I Can't Believe It" nun der krönende Abschluss - aus vier EPs ist nun ein quasi "Sammelalbum" entstanden. Produziert wurden die Scheiben des Quartetts aus Oberösterreich und Niederösterreich von Paul Wallner (u.a. Gitarrist bei Herbstrock).

Laut Band-Legende leitet sich der Name The Beth Edges von einer gewissen Elisabeth Ecker ab, in die einer der Jungs in der Schulzeit unglücklich verliebt war. Das Mädchen darf sich geehrt fühlen, denn The Beth Edges bieten momentan den wohl ausgefeilten und energiegeladenen Gitarren-Pop-Rock. Referenzen zu jungen schwedischen (Mando Diao), schottischen (Franz Ferdinand) oder amerikanischen Bands (The Killers) mögen vielleicht vorhanden sein; The Beth Edges haben dennoch ihren eigenen, prägnanten Sound, der zum Abtanzen einlädt.

Zur aktuellen Single-Auskoppelung "I Can't Believe It" drehten Sänger und Gitarrist Toby Grünzweil und Drummer David Führer einen Videoclip, der derzeit auch auf Gotv zu sehen ist. Das nächste Mal live zu sehen ist die Band am 27. März auf dem Kontaktlinsefestival im Club "Stereo" in Klagenfurt, wo das Quartett u.a. mit Kreisky und Zufallstreffer auftreten wird.

INFO: http://thebethedges.com/; http://www.myspace.com/bethedges; Videoclip: "I Can't Believe It": http://www.youtube.com/watch?v=zgNA20zeRhQ.