Laut Umfrage

Das sind die größten Ursachen für sexuelle Unzufriedenheit

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Manchmal geht die Sexualität in der Partnerschaft verloren. Aus welchen Gründen passiert das? Und was kann man gegen ein unerfülltes Sexleben tun?

Eine sexlose Beziehung bedeutet nicht zwangsweise, dass die Partnerschaft nicht gut läuft. In vielen Fällen belastet eine unerfüllte Sexualität jedoch die Beziehung. Die Gründe für Veränderungen im Sexleben können vielfältig sein. 

Eine Studie des Meinungsforschungsinstitut Norstat für den "Playboy" hat jetzt herausgefunden, dass nur jede vierte Person in einer Beziehung (25 %) und weniger als jeder zehnte Single (9 %) mit ihrem Sexleben "sehr zufrieden" ist. Wir verraten, welche Ursachen hinter der sexuellen Unzufriedenheit stecken.

Ursachen für sexuelle Unzufriedenheit

Der Hauptgrund für die sexuelle Unzufriedenheit scheint das Verheimlichen von den eigenen sexuellen Fantasien zu sein. Laut der Umfrage sind 62 % der Singles und 54 % der Personen in Beziehungen von unausgesprochenen sexuellen Wünschen betroffen. 

Über die Hälfte der Singles (57 %) und fast ein Drittel der in einer Beziehung lebenden Personen (29 %) halten ihre sexuellen Vorlieben gegenüber ihrer besseren Hälfte geheim.

Der häufigste sexuelle Wunsch ist demnach auch "mehr Vielfalt", so 41 % der Befragten. Etwa jede zehnte Person in einer festen Partnerschaft hegt aufgrund dessen sogar den Wunsch nach einer geheimen Affäre. 

Laut der Umfrage liegen die Gründe für nicht erfüllte sexuelle Wünsche oft auch an den unterschiedlichen Vorlieben von Männern und Frauen. Frauen bevorzugen etwa eher erotische Massagen (43 %), während Männer mehr Freude an oraler Befriedigung finden (49 %).

Besonders bei außergewöhnlichen sexuellen Wünschen, zum Beispiel Gruppensex (Männer: 12 %, Frauen: 6 %), Sex mit Fremden (Männer: 19 %, Frauen: 10 %) oder Partnertausch (Männer: 8 %, Frauen: 3 %) werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede deutlich.

Die Vorstellung von Sex an ungewöhnlichen Orten, wie etwa in der Natur, findet hingegen bei Frauen (79 %) und Männern (75 %) ähnlich großen Anklang. Bei Fesselspielen im Bett zeigt sich die größte Übereinstimmung zwischen den Geschlechtern mit jeweils 21 % Zustimmung.

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