Nein zu Schönheits-OP für Jugendliche

(Alp-)Traum Schönheit

Nein zu Schönheits-OP für Jugendliche

(c) sxcDie Medien überschlagen sich. Das Thema Schönheits-OPschallt überall wieder. Gerade wird es in Deutschland heiß diskutiert, diePolitiker setzten sich zu diesem Brennpunkt zusammen.

Verbot für Jugendliche
Ursprünglich als „medizinisch notwendig“ werden mittlerweile viele OPs nur noch aus Schönheitsgründen unternommen. Zum Beispiel Brustimplantate bei jungen Frauen. Nunwird die Forderung für ein Verbot von Schönheitsoperationen an Minderjährigenlaut.

Der Stern berichtet, dass nach einer Umfrage desKinderbarometers der LBS-Initiative „Junge Familien“ sich bereits 20 Prozentder 9- bis 14- Jährigen eine Schönheitsoperation wünschen. Eine erschreckendeZahl.

Jede 5. Schöhnheits-OP geht schief
Laut einer aktuellen Studie geht bei jeder fünftenSchönheitsoperation etwas schief. So ein Eingriff sollte also wirklich gutüberlegt werden.

Nach Schönheitsoperationen beschwert sich jeder fünftePatient in Deutschland über Komplikationen. 22 Prozent der befragten Frauen undacht Prozent der Männer klagten nach einem ästhetischen Eingriff etwa überSchwellungen, Blutergüsse, Taubheitsgefühl oder deutlichen Narben.

Die Faltenbehandlung ist laut Studie die häufigsteSchönheits-OP in Deutschland, dicht gefolgt von Laserbehandlungen des Gesichts.Weiter im Häufigkeits-Ranking folgen Brust-OP, Nasenkorrekturen und Operationenvon Augenlid und Ohren.

Die Tatsache, dass die Gruppe der 20- bis 29-jährigen Frauendie höchste Rate bei Brustvergrößerungen aufweise, sei besorgniserregend. DaBrustimplantate nach zehn bis 15 Jahren erneuert werden sollten, scheine soeine "lebenslange Operationslaufbahn" vorgegeben.

Bedenklich sei auch, dass bei jedem sechsten der Patientinnen und Patienten dasRisiko einer Körperbildstörung bestehe. Neben medizinischen Motiven spieltenbei der Entscheidung für eine Schönheits-OP häufig auch psychologische Gründewie Scham, Selbstzweifel oder

Für die Studie befragte das Münchner Institut fürGrundlagen- und Programmforschung 497 Frauen und 123 Männer und wertete dieAngaben von 225 Ärzten und Einrichtungen aus.

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