Gisele Bündchen bereut Brustvergrößerung

Schock nach der Schwangerschaft

Gisele Bündchen bereut Brustvergrößerung

2015 fotografierten Paparazzi Topmodel Gisele Bündchen (38) beim Verlassen einer Schönheitsklinik in Paris. Die Brasilianerin bedeckte ihren Körper mit einer Burka, doch die Tarnung flog durch die Accessoires und die Gepäckstücke auf. Die Gerüchte, sie habe sich einer Brustoperation unterzogen, kommentierte sie nicht - bis heute. In ihrem neuen Buch "Lessons: My Path to a Meaningful Life" schreibt sie, dass sie sich nach dem Abstillen ihrer Kinder für die Brustvergrößerung entschied.

"Was habe ich bloß getan?"

Gegenüber dem People Magazine äußerte sie sich zu dem Eingriff:  „Ich wurde immer wegen meines Körpers gefeiert und ich hatte das Gefühl, dass man Erwartungen mir gegenüber hatten, die ich nicht mehr erfüllen konnte. Ich fühlte mich verletzlich. Ich kann trainieren, ich kann mich gesund ernähren, aber ich kann nicht die Tatsache ändern, dass meine Kinder die linke Brust mehr mochten als die rechte. Alles was ich wollte, war, dass sie gleich groß sind und die Leute aufhören, Kommentare deswegen abzugeben.“ Doch bereits kurz nach dem Eingriff bereute sie die Entscheidung.  „Was habe ich bloß getan? Ich fühlte mich, als würde ich in einem Körper leben, den ich nicht kannte. Im ersten Jahr trug ich weite Baggy-Kleidung, weil ich mich so unwohl fühlte“, beschreibt sie das Gefühl nach der OP.

Probleme nach der Schwangerschaft

Gisele Bündchen hat nach eigenen Worten anfangs sehr mit der Doppelrolle als Topmodel und Mutter zu kämpfen gehabt. "Als ich Mutter wurde, verlor ich mich irgendwie selbst. Es war, als ob ein Teil von mir starb", erzählte sie dem US-Magazin "People".

"Ich war dieser sehr unabhängige Mensch. Es ging nur um mich. Aber jetzt hatte ich dieses kleine Wesen, und plötzlich hatte ich das Gefühl, ich könnte nichts anderes machen und das war sehr hart für mich. Alles was ich jemals wollte, war eine Mutter zu sein, aber wenn man es dann wirklich erlebt, ist es ein Schock", schilderte Bündchen ihren inneren Konflikt.

Besonders problematisch sei für sie der Spagat zwischen Familie und Karriere gewesen: "Ich hatte all diese grauenvollen, selbst auferlegten Schuldgefühle. Ich dachte, was für eine furchtbare Mutter ich sei, wenn ich mein Kind auch nur für einen Tag verlasse."

Über ihre Selbstzweifel und wie sie damit umgegangen ist berichtet Bündchen in dem neuen Buch. Die Brasilianerin ist mit Football-Spieler Tom Brady (41) verheiratet. Sie haben zwei Kinder im Alter von fünf und acht Jahren.

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