So kommen Sie nicht ins Schwitzen

Was wirklich hilft

So kommen Sie nicht ins Schwitzen

Der Winter ist vorbei und mit ihm gehen auch die dicken Pullover und dunklen Rollkragenshirts mit denen man mögliche Schweißflecken gut kaschieren und verstecken konnte. Zeit für leichte,ärmellose Tops und Shirts – für viele leider keine schöne Vorstellung, wenn man bedenkt, dass sich gerade da Schweißflecken nicht mehr leicht verstecken lassen.

Was kann man tun?
Schweißdrüsen sind am dichtesten in den Handinnenflächen, den Fußsohlen, Achseln und an der Leiste angesiedelt und regulieren unsere Körpertemperatur. Jeder Mensch sondert pro Tag im Durchschnitt einen viertel bis einen halben Liter Schweiß ab. Für viele wird das jedoch schnell zum Problem – der Weg unter’s Messer muss dabei nicht die erste und einzige Methode sein die man zur Lösung des Problems in Betracht zieht.

Alltags-Methoden
Solange sich das Schwitzen in „normalen“ Grenzen hält, reichen Deodorants und Antitranspirantien meist aus um unangenehmen Geruch und die Bildung von Körpernässe zu verringern. Leider schwitzen wir meist dann am meisten, wenn es auf besonders wichtige Situationen ankommt. Wenn Sie sich Sorgen machen beim nächsten wichtigen Vorstellungsgespräch stark ins Schwitzen zu kommen, helfen Schweißblätter. Mit doppelseitigem Klebeband lassen sie sich leicht in der Kleidung befestigen und sind um ein paar Euro in Drogerien und Kurzwarenladen erhältlich. Zur Not haben auch Slipeinlagen denselben Effekt und helfen die Kleidung trocken zu halten.

Schweißtreibend
So banal es auch klingt, es hilft tatsächlich: wirken Sie unangenehmen Gerüchen mit regelmäßiger Rasur entgegen und tragen Sie das Deo gleich nach dem Duschen auf- so haben Bakterien keine Chance sich abzulagern und zu vermehren. Vermeiden Sie scharfe Speisen beim nächsten Date: auf intensive Gewürze wie Chili reagiert der Körper schweißtreibend.

Richtige Wäsche
Auf den richtigen Stoff kommt es ebenfalls an: Beim Sport oder bei starkem Schwitzen im Sommer hilft Funktionswäsche Feuchtigkeit abzutransportieren und hilft ihr besser zu verdunsten. Tragen Sie Baumwolle und vermeiden Sie synthetische Stoffe die zusätzlich unangenehmen Schweißgeruch hervorrufen können.

Therapie bei Hyperhidrose
Wenn das Schwitzen ein äußerst starkes Ausmaß nimmt, und den Alltag beeinträchtigt, oder das Leben einschränkt dann spricht man von Hyperhidrose. In diesem Fall kommen Botoxbehandlungen sowie Schweißdrüsenabsaugungen, die einen langfristigen Erfolg versprechen, in Frage. 

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