Mit Licht gegen den Schmerz

Innovative Therapie

Mit Licht gegen den Schmerz

Sport hält fit. Wären da nicht auch Beschwerden wie Zerrungen, Muskelfasereinrisse oder Gelenksprobleme. Überanstrengung und Fehlbelastung kann zu schmerzhaften Entzündungen an Knie, Ellbogen oder Achillessehne führen. „Wichtig ist eine rasche Therapie, um chronische Beschwerden zu verhindern“, so Unfallchirurg Reinhard Weinstabl.

Entzündungsbotenstoffe werden mit Licht zerstört
Mit einem an der TU Wien entwickelten Gerät lassen sich Sportverletzungen und Entzündungen ohne aufwendige Therapie (und ohne Nebenwirkung) mittels Licht kurieren. Kein Humbug, sondern in Studien erprobte Therapie: Das vom Tiefenstrahler „Repuls“ ausgesendete kalte Rotlicht (nicht zu verwechseln mit dem warmen Infrarotlicht!) dringt tief in das Gewebe ein und wird dabei in mechanische Schwingungen umgewandelt. „Die Entzündungsbotenstoffe werden zerstört und über den Blutkreislauf abtransportiert“, erklärt Weinstabl. Er setzt die „Lichtlampe“ als konservative Behandlung in seiner Sportordination ein.

Der Tiefenstrahler ist mobil einsetzbar und sehr leicht in der Handhabung. Weinstabl: „Ich empfehle, die schmerzende Region täglich 40 Minuten für mindestens zwei Wochen zu behandeln“. Patienten können den Tiefenstrahler, der mittlerweile auch von Profi-Sportlern verwendet wird, gegen Gebühr nach Hause nehmen. Weinstabl: „Das erweitert unser Therapiespektrum.“ (Info Tel.: 01/79 666 79)

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