So macht uns Schoko intelligenter

Schoko-Doping

So macht uns Schoko intelligenter

Schokolade hält jung, soll das Herz fit halten und jetzt macht das Leckerli Sie auch noch intelligenter - Forscher gaben Wasserschnecken einen Kakao-Inhaltsstoff zum Naschen und machten mit diesem außergewöhnlichen Experiment eine skurrile Entdeckung.

Ihr Ergebnis: Die Schokolade verbesserte das Gedächtnis der Wasserschnecken. Dafür wird vor allem ein bestimmter sekundärer Pflanzenwirkstoff in der Gruppe der Flavonoide verantwortlich gemacht.

Neben Aminosäuren in Kakao, die Falten vorbeugen, gibt es auch die antikrebsaktiv, antioxidativ und entzündungshemmenden Flavonoide - Epicathechin, ein spezielles Flavonoid, wirkt vor allem konzentrationsfördernd und gut auf das Gedächtnis.

Das sind die gesündesten Vorteile von Schokolade: 1/8
Aminosäuren im Kakao Die Aminosäuren im Kakao wirken wachstumsfördernd auf Hautzellen, unterstützen damit Wundheilung, beugen Falten vor und verringern das Risiko von Magengeschwüren.
Schoko macht intelligent Forscher gaben Wasserschnecken einen Kakao-Inhaltsstoff zum Naschen: Die Schokolade verbesserte das Gedächtnis der Wasserschnecken um das 8-fache. Das Flavonoid Epicatechin soll dafür verantwortlich sein. Wollen Sie den Erinnerungs-Booster selbst testen, so greifen Sie bitte zu dunkler Schokolade, denn Milch soll die positiven Merk-Effekte wieder aufheben.
Hustenanfälle vorbeugen Der in Kakao enthaltene Wirkstoff Theobromin soll einer Studie aus dem Jahr 2004 zufolge zur Linderung von Hustenanfällen beitragen.
Stimmungsaufheller Theobromin -1 bis 3 Prozent davon sind in ungesüßtem Kakaopulver enthalten- wirkt anregend und leicht stimmungsaufhellend auf uns.
Karieshemmende Wirkung Der in Schokolade enthaltene Kakao hat eine karieshemmende Wirkung – der beigefügte Zucker wirkt diesem Effekt natürlich entgegen.
Blutdrucksenker Schokolade Sekundäre Pflanzenwirkstoffe wie Polyphenole können den Blutdruck und das Herzinfarkt und Schlaganfall-Risiko verringern.
Herzschutz Das Flavonoid Epicatechin kann den Spiegel an herzschützenden Antioxidantien im Blut für einige Stunden starkt anheben. Vorsicht: Mit Milchprodukten gemischt setzt diese Wirkung wiederum aus.
Schokoholics sind dünner Erwachsene, die regelmäßig Schokolade essen, haben einen geringeren Body-Mass-Index (BMI) als die, die weniger oft zur Schokolade greifen. Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in Sani Diego fanden das anhand von 1.000 Probanden heraus. Die Studie ist allerdings kein Freifahrtschein für Naschkatzen: Die schlankeren Teilnehmer aßen demnach zwar regelmäßig, aber in Maßen Schokolade.

Weil es mit Menschen und den Wirkstoffen, die sie tagtäglich zuführe,  so schwierig sei, nur die Auswirkungen von Epicatechin zu messen, entschied sich Studienleiter Ken Lukowiak (University of Calgary) die Schoko-Auswirkungen an Spitzhornschnecken zu testen.

Mit den schleimigen Versuchstieren wurden Erinnerungs-Tests gemacht, das Ergebnis beeindruckte: Die Tiere konnten sich an Gelerntes acht Mal länger als üblich erinnern.

Wollen Sie den Erinnerungs-Booster selbst testen, so greifen Sie bitte zu dunkler Schokolade, denn Milch soll die positiven Merk-Effekte wieder aufheben…

10 Schoko-Mythen aufgedeckt: 1/10
1. Dunkle Schokolade ist gesünder Bitterschokolade enthält auch nicht weniger Kalorien oder Fett, sie ist allerdings gesünder durch ihren höheren Kakao-Anteil. Und hat somit mehr Flavonoide, die die Gefäße stärken und das Herz-Kreislauf-System schützen.
2. Schokolade macht stark Bis ins 19. Jahrhundert wurde Schokolade in Apotheken als Kräftigungsmittel verkauft.
3. Naschen macht glücklich aber nicht high Das Glückshormon Serotonin soll durch Schokolade verstärkt werden, aber man müsste tonnenweise davon essen um tatsächlich eine Wirkung festzustellen. Das Naschen macht uns wohl glücklich, weil wir den Geschmack lieben und darauf konditioniert sind uns mit Schoko zu trösten.
4. Schoko senkt Herzinfarkt-Risiko Flavonol bindet zellschädigende Stoffe und steckt in der süßen Verführung. Wer viele Kakaoprodukte nascht, hat ein etwa 38 Prozent niedrigeres Herz-Kreislauf-Erkrankungsrisiko. Das hat schon eine britische Studie nachgewiesen.
5. Schokolade macht Pickel   Stimmt - Wer viele Pickel hat, hat diese in der Regel weil je nach Hormonhaushalt zu viele Hornzellen produziert werden, die die Poren verstopfen. Die Ernährung spielt dabei auch eine große Rolle. Schlecht für die Haut sind generell Lebensmittel, die viel Fett und Zucker enthalten.
6. Schweizer naschen am meisten Stimmt – Jeder Schweizer isst durchschnittlich zwölf Kilo Süßigkeiten jährlich.Schokoladen-Muffel sind die Japaner: Sie essen nur 2,1 Kilo im Jahr.
7. In Schokolade steckt kein Blut Rinder- oder Schweineblut soll laut einer Mythe der Schokolade beigemengt werden. Das stimmt natürlich nicht. In der DDR soll es ein Forschungsprojekt gegeben haben, wo Schokolade durch getrocknetes Blut eine dunklere Farbe erhalten haben soll.
8. Schokolade wirkt nicht lustfördernd Das Glückshormon Phenylethylalanin, das unser Körper produziert wenn wir verliebt sind, ist in geringen Mengen in Schokolade enthalten. Zu gering um lustfördernd zu wirken.
9. Hunde vertragen keine Schokolade Der in Schokolade enthaltene Stoff Theobromin hat beim Menschen die Wirkung von Koffein. Bei Haustieren wie Hunden und Katzen hat Theobromin aber eine toxische Wirkung. Insbesondere bei Hunden können so bei geringen Mengen Schokolade Vergiftungserscheinungen auftreten.
10. Kalorienbombe Schokolade Die britische Studie ist aber kein Freifahrtschein für Schoko-Schlemmen ohne Grenzen. Aus der Studie geht nicht automatisch hervor, dass viel Schokolade auch viel hilft. Schoko besteht trotzdem hauptsächlich aus Zucker und Fett – 100 Gramm Milchschokolade haben 500 Kalorien!

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