Doppelt so viele Demenzpatienten alle 20 Jahre

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Die Zahl der Menschen mit Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen wird sich laut einer Studie weltweit alle 20 Jahre nahezu verdoppeln. Grund dafür ist vor allem die steigende Lebenserwartung, wie aus einer Studie britischer Wissenschaftler hervorgeht.

Während es im kommenden Jahr weltweit demnach fast 36 Millionen Demenz-Patienten geben werde, wird die Zahl laut Studie im Jahr 2030 auf knapp 66 Millionen und im Jahr 2050 auf über 115 Millionen steigen. Aus Sicht von Professor Martin Prince vom Londoner King's College, der die Studie leitete, stehen die derzeitigen Ausgaben für Forschung, Behandlung und Pflege in keinem Verhältnis zu den Auswirkungen der Krankheit auf Patienten, Pfleger und die Gesundheitssysteme. Bis zu drei Viertel der Menschen, die sich um Demenzkranke kümmerten, würden unter psychischen Problemen leiden.

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