Krebs: So sorgen Sie richtig vor

Heute ist Weltkrebstag

Krebs: So sorgen Sie richtig vor

Mit zuckerarmer Ernährung und Sport kann Krebs vorgebeugt werden.

Am 4. Februar ist Weltkrebstag – vielleicht ein Anlass, sich Gedanken über den eigenen Lebensstil im noch neuen Jahr zu machen. Denn viele Mediziner sind heute der Meinung, dass sich das Krebsrisiko mit bewusster Ernährung und Sport halbieren lässt. Nur 15 Prozent aller Krebs-Erkrankungen sind genetisch bedingt.

Diese Krebs-Vorsorgen nutzen wirklich etwas: 1/5
HPV-Test
Mit ihm kann eine Ansteckung mit dem humanen Papillomavirus, der Gebärmutterhalskrebs auslöst, nachgewiesen werden.

Grüner Tee & Co
Krebszellen mögen viele Nahrungsmittel gar nicht. Dazu zählen diverse Kohl- und Lauchgemüse, Tomaten, Speisepilze oder Nüsse. Aber auch Grüntee und das Gewürz Kurkuma enthalten Pflanzenstoffe, die Krebszellen hemmen.

Kohlenhydrate
Mehr Eiweiß und weniger Kohlenhydrate in der täglichen Ernährung sind krebshemmend – zu diesem Ergebnis kommen immer mehr Studien. Wie der bekannte Krebsforscher Johannes Coy herausfand, können Zucker und Stärke in Zellen das Krebs-Gen aktivieren. „Essen Sie nur die Hälfte der üblichen Zuckermengen und Sie besiegen 75 Prozent aller Krebszellen“, erklärt der deutsche Internist Ulrich Strunz.

Vitamin D
Ein hoher Spiegel des „Sonnenvi­tamins“ soll ebenfalls krebsschützende Wirkung haben. Vitamin D ist auch in Fisch und Eidotter enthalten.

Bewegung
Frauen, die sporteln, – so eine Studie – senken ihr Krebsrisiko um 40 Prozent. Jeden Tag mindestens 30 Minuten Ausdauertraining empfehlen die Forscher als Anti-Krebs-Therapie. Ulrich Strunz rät auch zum regelmäßigen Muskel-Workout.

Krebsmythen unter der Lupe 1/10
1. Krebs durch zu engen BH
Nein! Weder enge BHs noch BHs mit oder ohne Bügel haben Einfluss auf das Brustkrebsrisiko.