Duschen beugt Gelsenstichen vor

Blutsauger

Duschen beugt Gelsenstichen vor

Bei der Grillparty im Garten, am Badeteich aber auch im Schlafzimmer - jetzt herrscht überall Gelsenalarm, egal ob drinnen oder draußen. Die Stechmücken brüten besonders gern in allen Behältern mit Wasser. Darum sind zum Beispiel Regentonnen ideale Brutstätten und sollten mit Fliegengitter abgedeckt werden, schreibt die "Apotheken Umschau".

Duschen hilft!
Es hilft, wenn man sich abends duscht, denn der Schweiß enthält Geruchsstoffe, die die Gelsen anlocken. Und drüber hinaus kann man sich auch mit einem Gelsenabwehrmittel einreiben und helle Kleidung tragen, denn Moskitos steuern lieber die dunkle Kleidung an. Auch Fliegengitter an den Fenstern können die lästigen Besucher abwehren.

Was hilft gegen das Jucken?
Hat so ein Blutsauger einen erwischt, könnte man die ganze Zeit kratzen. Was lindert den Juckreiz? Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Gele, Sticks und auch Salben, die Hydrokortison enthalten, die kühlen und beruhigen die Haut. Ebenso wirkt natürlich ein kühlender Umschlag gegen den Juckreiz.

Lieber nicht kratzen!
Auch wenn es noch so schwer fällt, kratzen Sie lieber nicht an den Stichen herum, denn die können sich dann richtig entzünden.

Krankheiten?
Tropische Moskitos verbreiten Malaria oder Gelbfieber. Können einheimische Stechmücken auch Krankheiten übertragen? In unseren Breiten besteht derzeit noch keine Gefahr, aber im Zuge des Klimawandels kann sich das natürlich ändern. Allerdings, Mückenstiche können ja jetzt auch schon Allergien hervorrufen, und die sind auch unangenehm, aber eben nicht lebensbedrohlich.

Hausmittelchen

Übrigens, in wieweit Hausmittel helfen muss man ausprobieren, z.B. kann man, um eine kühlende Wirkung zu erreichen, eine Scheibe Tomate oder Kartoffel auf den Mückenstich legen, berichtet die Apotheken Umschau.
 

Gelsenmythen unter der Lupe 1/6
1. "Gelsen bevorzugen dunkle Kleidung" Stimmt! Wenn Sie bei der nächsten Grillparty zu heller Kleidung greifen, werden Sie bestimmt weniger attackiert.
2. "Gelsen können Aids übetragen" Stimmt nicht! Wenn Gelsen einen infizierten Menschen gestochen haben, können Sie eine zweite Person nicht anstecken. Das Blut fließt durch ihren Rüssel nur in eine Richtung – in den Magen.
3. "Gelsen stechen lieber Menschen mit süßem Blut" Stimmt nicht! Gelsen bevorzugen zwar den einen mehr als den anderen, das liegt aber nicht am "süßem Blut", sondern an der ganz persönlichen Duftnote.
4. "Lavendelöl hält Gelsen fern" Stimmt! Tupfen Sie statt einem blumigen Parfum ein paar Tropfen Lavendelöl (auch Nelkenöl hilft) in Ihre Armbeugen und Kniekehlen und die Quälgeister suchen sich lieber ein anderes Opfer.
5. "Die Reaktionen auf Gelsenstiche werden immer schlimmer" Stimmt nicht! Es gibt zwar immer wieder Häufungen von schwereren Reaktionen. Aus Sicht des Experten ist das aber eher ein jahreszeitliches Phänomen. Insgesamt sind die Folgen von Insektenstichen heute nicht schlimmer als vor 10 oder 15 Jahren. Es liegt also nicht an den Umweltgiften, von denen die Insekten heute angeblich viel mehr mit sich rumtragen als früher.

 

6. "In den Bergen ist man vor Gelsen sicher"
Stimmt! Über 800 bis 1.000 Metern Meereshöhe ist Schluss mit den lästigen Saugern. Im 8. Stock eines Wohnhauses sind Sie hingegen nicht vor den Biestern sicher.


Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden