Bluthochdruck bei Dicken aufgedeckt

Neue Erkenntnisse

Bluthochdruck bei Dicken aufgedeckt

Fettleibige Menschen leiden an erhöhtem Blutdruck - Warum das so ist.

Übergewichtige leiden meist an erhöhtem Blutdruck – warum das so ist haben Forscher unter der Leitung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung herausgefunden. Dicke speichern in ihrem Fettgewebe einen blutdrucksenkenden Botenstoff ab. Dieser fehlt im Blut und kann dann Herz und Gefäße nicht mehr schützen.

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So funktioniert der Blutdruck

Damit alle Organe durchblutet werden, muss es mit einem gewissen Druck aus dem Herzen gepumpt werden. Immer wenn sich das Herz zusammenzieht, drückt es Blut in die Arterien – So steigt der Blutdruck – systolischer Wert des Blutdrucks. Dann erschlafft das Herz, und pumpt kein Blut mehr in die Arterien. Der Blutdruck sinkt wieder auf den niedrigsten Wert ab – das ist der diastolische Blutdruck. Deshalb werden bei einer  Blutdruckmessung zwei Werte angegeben (z.B. 120/80). Die Einheit ist mmHg, gesprochen „Millimeter Quecksilbersäule”.

Vor allem der bei adipösen Menschen erhöhte Insulinspiegel soll für diesen Vorgang verantwortlich sein. Die neuen Erkenntnisse lieferten nun Ansatzpunkte, um neue Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism".