Vogelgrippe: 14 Todesopfer in China

H7N9

Vogelgrippe: 14 Todesopfer in China

Nach dem Auftreten des neuen Vogelgrippe-Erregers H7N9 ist die Zahl der Todesopfer in China auf 14 gestiegen. Eine 77-Jährige sei in der Provinz Jiangsu im Osten des Landes gestorben, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag unter Berufung auf Behörden. Demnach stieg die Zahl der bestätigten Infektionen um drei auf 63.

Unterdessen haben Pekinger Gesundheitsbehörden das neue Vogelgrippe-Virus bei einem Vierjährigen ohne typische Grippesymptome festgestellt. Es sei der erste bekannte Patient, der trotz der Infektion nicht krank geworden sei, berichtete das chinesische Fernsehen. Der Bub sei bei einem Test von 24 Menschen in einem Stadtteil von Peking mit Geflügelzüchtern routinemäßig untersucht worden.

Am Samstag war der Erreger erstmals in der Hauptstadt Peking nachgewiesen worden. Nach Darstellung des Gesundheitsministeriums gibt es aber noch immer keine Anzeichen, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Bisher kommen alle der Infizierten aus Shanghai und umliegenden ostchinesischen Provinzen. Aus Angst vor einer Ausbreitung wurden in Ostchina bereits Geflügelmärkte geschlossen, wo H7N9 entdeckt wurde.

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