How to be a Fashion-Trottel

How to be a Fashion-Trottel

Liebe Hasis und Mausis vom schwedischen Diskonter. Heute startet ihr mit dem Verkauf eurer 'Lanvin loves H&M'-Kollektion. Um die grellen Teile, die Lanvin-Designer Alber Elbaz mit größtmöglichem Billigaufwand für euch entworfen hat, auch loszuwerden, habt ihr euch eine heiße Marketingstrategie überlegt. Sie trägt den Titel „How to be a Fashion-Trottel“. Interne Unterzeile: Wie wir unsere Kunden öffentlich zum Affen machen und gut dabei aussteigen...

Auf eurer Homepage habt ihr Verhaltensregeln aufgelistet, um sich heute einen Fetzen von Lanvin (der mit 199 Euro so billig auch nicht ist) zu krallen.

Wir lernen: Zunächst demütig in die Warteschlange vor dem Shop einreihen und die Go halten. Wer möglichst schon im Morgengrauen vor der Auslage campierte, bekommt mit etwas Glück ein Band umgebunden, mit einer exakten Shopping-Einlass-Zeit.

Jetzt blitzschnell sein! Exakt zehn Minuten hat man Zeit, um ein Teil zu kaufen (der Einkauf ist tatsächlich auf EIN Teil limitiert). Nachdem man rucki-zucki bezahlt und nix probiert hat (geht sich in zehn Minuten eher nicht aus), wird man angehalten, das Lokal ehestmöglich zu verlassen.

Wer die demütigende Prozedur erfolgreich über sich ergehen ließ, nennt jetzt ein Lanvin-Teil sein Eigen, das mit Lanvin so viel zu tun hat wie guter Stil mit Mausi Lugner.
„Lanvin loves H&M“ lässt Frauen wie Knallbonbons aussehen. Sehr gelb, sehr rot, sehr pink. Und sehr, wie das Gegenteil von Klasse eben aussieht.

Autor: Uschi Fellner
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