"Das A-Team"

Jessica Biel auf der Überholspur

Im Kino jagt sie jetzt als Agentin das 'A-Team'. Woher ihr Erfolg kommt, verrät sie im Talk.

Die große MADONNA-Preview

So können Sie den neuen Kinohit "Das A-Team" vor allen anderen sehen: MADONNA lädt anlässlich der Verfilmung des kultigen 90er-Jahre TV-Hits 180 Leserinnen zur großen Preview von "Das A-Team" am Mittwoch, den 11. August 2010, um 19.30 Uhr ins Hollywood Megaplex Gasometer. Spielen Sie mit, um jede Menge Action bestaunen zu können.

 

...leider schon beendet

 

Jessica Biel auf der Überholspur
Sie gilt als eine der schönsten Frauen Hollywoods, ist aber gleichzeitig eine der bodenständigsten und zielstrebigsten. Im Alter von vierzehn Jahren wurde Jessica Biel durch die Rolle der Mary Camden in Eine himmlische Familie bekannt. Noch mehr Aufsehen erregte sie allerdings, als sie 2000 oben ohne auf dem Titelblatt des Gear Magazine posierte.

Durchstarterin
Die 28-Jährige hat seit dem schon neben Nicolas Cage in Next und Colin Firth in Easy Virtue auf der Leinwand eine glänzende Performance abgeliefert. Ab August jagt sie als toughe Agentin Charissa Sosa das A-Team.

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Bild: (c) FilmMagic.com/Getty

Im MADONNA-Talk spricht sie offen über den Ursprung ihres Erfolgs und warum sie ihr Privatleben gerne privat hält.

Sie bekommen bestimmt laufend Filmangebote. Sind Sie bei der Auswahl Ihrer Projekte wählerischer geworden?
Jessica Biel: Ich möchte alles machen. Ich mache Easy Virtue und dann A-Team. Das Projekt nach A-Team wird dann wahrscheinlich wieder etwas seriöseres sein. Ich mag es, mich ständig zu verändern.

Wie möchten Sie in der Öffentlichkeit gesehen werden?
Biel: Professionell und lustig. Und als jemand, der sich für seine Arbeit interessiert – weil ich es wirklich tue.

Wer hat Ihnen den besten Karriereratschlag gegeben?
Biel: Den besten Tipp, den man fürs Showbiz bekommen kann, gab mir meine Oma: Lächeln. Immer nur lächeln!

Erleichtert das die ständige mediale Beobachtung? Wie ist es, prominent zu sein?
Biel: Es ist ein Segen und ein Fluch. Man möchte elegant erscheinen und ein Vorbild sein. Aber ich versuche, mein Privatleben privat zu halten. Es ist das einzige, was ich habe.

Sind Sie momentan glücklich mit Ihrem Leben?
Biel: Ja. Aber ich glaube, dass ich noch viel lernen muss. Über das Leben und alles, das damit kommt. Ich fühle mich momentan als Mensch und Frau sehr sicher.

Wie fühlt es sich an, regelmäßig auf den "Sexiest Women"-Listen ganz oben zu stehen?
Biel: (lacht) Was soll ich darauf antworten? Natürlich schmeichelt es einem kurz. Doch dann denke ich: Was kann ich dafür, dass ich so aussehe? Abgesehen davon bin ich kein Model, sondern Schauspielerin. Eine Rolle wie Charlize Therons "Monster" wäre kein Problem für mich. Ich würde ohne zu zögern eine falsche Nase aufsetzen und mir eine Wampe anfressen, einfach nur, um jemand komplett anderes zu sein. Wenn mir also jemand ein Kompliment machen will, dann sollte es sich auf meine Arbeit beziehen.

Oder auf Ihren Partner Justin Timberlake...
Biel: Netter Versuch. Aber über mein Privatleben spreche ich nicht in der Öffentlichkeit. Ich will diesen Bereich so gut es geht für mich bewahren. Ich möchte mich nicht über mein Aussehen oder meinen Lebensgefährten definieren.

Sondern?
Biel: Ich bin ich. Mit all meinen Fehlern und Vorzügen.

Haben Sie noch die Freunde, die Sie hatten, bevor Sie ein Hollywood-Star wurden?
Biel: Meine besten Freunde begleiten mich schon seit vielen Jahren. Die mögen mich um meiner selbst Willen und nicht, weil prominent bin.

Was macht Sie bodenständig?
Biel: Eben diese Freunde, meine Familie und die Erkenntnis, dass Ruhm und Reichtum nicht glücklich machen.

Träumen Sie auch von einer eigenen Familie?
Biel: Ich mache mir oft Gedanken darüber. Ich glaube, wenn der Zeitpunkt wirklich gekommen ist, eine eigene Familie zu gründen, dann fühlt man das. Ich bin nicht unter Druck, immerhin bin ich erst 28.

Bekommen Sie Bauchkribbeln, wenn Sie einen Frauenschwarm wie Bradley Cooper in "Das A-Team" küssen müssen?
Biel: Wenn ich ehrlich bin, dann finde ich Filmküsse alles andere als erotisch. Da stehen gefühlte tausend Leute um einen herum und der Regisseur gibt einem Anweisungen, wie man den Kopf halten soll, damit man auch gut ausgeleuchtet ist. Das ist das Gegenteil von romantisch.

Sind Sie eine Romantikerin?
Biel: Aber sicher. Welche Frau ist das nicht?