Stargast des P.R.I.M.A. Award

'Mein Gesang gibt Kraft'

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Dieses Jahr überreicht Garanca den P.R.I.M.A. Award. Ein Preis für Solidarität und Hilfe.

Seit 1994 leidet die Mutter ihrer besten Freundin an Brustkrebs. „Sie hat beide Brüste verloren und kämpft täglich gegen den Krebs“, verrät Operndiva Elina Garanca (34) im exklusiven MADONNA-Interview. Eine Erfahrung, die auch Garanˇca tief geprägt hat. „Sie sagte, dass sie sich jedes halbe Jahr zum Ziel setzt, bei einem meiner nächsten Konzerte wieder dabei sein zu können, weil ihr meine Stimme Hoffnung gibt.“

Dankbarkeit
Deshalb freut sich der attraktive Opernstar umso mehr, den diesjährigen P.R.I.M.A. Award verleihen zu dürfen. Der Talk über Vorsorge, Solidarität und Dankbarkeit.

Was bedeutet es Ihnen, beim P.R.I.M.A. Award als Stargast in Erscheinung zu treten?
Garanca:
Es ist für mich eine große Ehre und die Möglichkeit, all jenen Betroffenen zu sagen, dass ich sie täglich für ihren Mut, ihre Kraft, ihre Geduld und ihre Liebe sehr bewundere. Eben jene Solidarität und gegenseitige Unterstützung zeichnet den P.R.I.M.A. Award für mich aus.

Wurden Sie in Ihrer Familie oder im Freundeskreis mit Brustkrebs konfrontiert?
Garanca:
Ja, bei der Mutter meiner Freundin. Sie hat beide Brüste verloren und kämpft täglich mit der Krankheit – und das schon seit 1994.

Wie sehr achtet Elina Garanca auf Vorsorge?
Garanca:
Ich lasse mich zwei Mal jährlich untersuchen, achte auf mich und versuche im Rahmen meiner Möglichkeiten, gesund zu leben.

Haben Sie die Erfahrung mit einer helfenden Hand in einer Ausnahmesituation gemacht?
Garanca:
Gott sei Dank hatte ich das Glück, bisher in keine solche Ausnahmesituation gekommen zu sein.

Wann schätzen Sie Ihre Gesundheit besonders?
Garanca:
Wenn ich Kinder in Ländern mit Landminen ohne Arme oder Beine sehe. Und wenn ich Leute treffe, die unerwartet von einer schweren Krankheit heimgesucht wurden. Wenn ich sehe, dass so viele Menschen einfach nicht in den Genuss besserer Medikamente oder Vorsorge kommen. Und wenn ich dann im Spiegel sehe, dass ich zwei gesunde Arme, Beine, Brüste habe und dass ich selbstständig laufen, sprechen, sehen und hören kann und dass ich meinen Körper für meine Arbeit benutzen kann – dann bin ich sehr dankbar.

Wer ist für Sie in schweren Stunden da?
Garanca:
Mein Mann und meine Familie, immer! Auf sie kann ich mich in jedem Moment verlassen.

Wie meistern Sie solche Situationen grundsätzlich?
Garanca:
Ich ziehe mich dann meistens sehr in mich selbst zurück, wie ein verletztes Tier. Ich krieche in meine Höhle, bis es mir besser geht.
Kann Musik das Leben retten?

Unlängst ging die Geschichte eines gelähmten Cellisten durch die Medien, dessen Lieblingsstück „Das Wohltemperierte Klavier“ war. In der Nacht vor einer wichtigen OP hat er es gehört und konnte am nächsten Tag erstmals sein Bein bewegen. Glauben Sie an diese Kraft der Musik?
Garanca:
Ja, und es ist dabei vollkommen egal, ob es sich um klassische Musik, Rock oder was auch immer handelt. Es geht um die Gefühle, die die Musik in uns weckt. Ich habe mehrmals gehört, dass mein Singen den Leuten wieder Kraft und Freude gibt. Und jetzt gerade erst von der Mutter meiner Freundin – sie sagte, dass sie sich jedes halbe Jahr zum Ziel setzt, bei einem meiner nächsten Konzerte wieder dabei sein zu können. Sie sagt, dass ihr meine Stimme wieder Hoffnung gibt. Ich bekomme jedes Mal Gänsehaut, wenn ich daran danke.

In der Schulmedizin weiß man von der Bedeutung des Handauflegens, der Kraft spendenden Berührung. Gab es eine Situation, in der Sie eine solche Erfahrung gemacht haben?
Garanca:
Ich glaube sehr an diese Energie, aber es ist manchmal beängstigend, weil wir es nicht erklären können. Ich habe selbst einmal eine Frau in Lettland besucht, die mir durch bloßes Handauflegen meine Krankengeschichte vorgelesen hat. Sie ist als Kind von einem Blitz getroffen worden, galt als tot und ist am Tag der Beerdigung – kurz bevor der Sarg geschlossen wurde – vor aller Augen wieder aufgewacht. Seither „durchschaut“ sie die Menschen. Kann man das erklären? Nein. Aber sie hat mich auf ihre Art „gesehen“ und ist Lettland so etwas wie eine 'Ärztin ohne Privatpraxis'.


MADONNA präsentiert den P.R.I.M.A. Award am 12. 3.
Am 12. März überreicht der Weltstar der Opernbühne, die schöne Lettin Elina Garanca, den P.R.I.M.A. Award . MADONNA präsentiert den von A1 initiierten Preis, mit dem Brustkrebspatientinnen denjenigen Danke sagen, die sie durch die schwere Erkrankung begleitet haben.
Der P.R.I.M.A. Award wird in den feierlichen Räumlichkeiten des Habig-Hofs überreicht. MADONNA berichtet über das Event.

www.prima-award.at

Die P.R.I.M.A. Award-Nominierten

Die P.R.I.M.A. Awards 2011

Sabine Karner, Krebspatientin (links), nominierte Gabriele Mausser, diplomierte Lebens- und Sozialberaterin.

Nominierungsgrund: Frau Karners Tochter war gerade 3 Jahre und ihr Sohn 5 Monate, da bemerkte sie nach dem Stillen einen Knoten in ihrer Brust. Dann ging es Schlag auf Schlag: „Die Diagnose Krebs war ein Schock. Meine Familie war in dieser Zeit eine sehr große Hilfe, aber auch selber oft hilflos. Über die Krebshilfe kam ich zu Frau Mausser. Sie hat mir mit ihrer einfühlsamen, offenen Art andere Sichtweisen und Wege gezeigt, um den Krebs auch in Kopf und Seele zu besiegen. Ich habe durch die Gespräche mit ihr Lebensmut und Selbstvertrauen entwickelt. Sie half mir sehr und hilft mir immer noch. Danke!“

Elisabeth Stöckl, Brustkrebspatientin, nominierte ihre Freundin Richarda Mayer. (Kein Bild)



Nominierungsgrund: Patientin Elisabeth Stöckl sagt: „Meine Freundin Ricky hat ihre Schwester 12 Jahre lang durch die Brustkrebserkrankung begleitet. Diese hat den Kampf leider verloren. Als ich erkrankte, erlebte ich nun Rickis feines Gespür für die Bedürfnisse einer Krebspatientin: Sie nimmt die Krankheit ernst ohne Dramatik. Sie stärkt meine Zuversicht mit heiterer Gelassenheit, ohne Oberflächlichkeit. Sie war auch beim Tod meiner Mutter an meiner Seite. Sie macht mir keine Vorschriften, ist aber verlässlich zur Stelle, wenn ich sie brauche.“

Horst Flatz wurde von seiner Ehefrau, Brustkrebspatientin Conchita Flatz, nominiert.


Nominierungsgrund: Conchita Flatz ist 2006 an Brustkrebs erkrankt. Ihr Mann Horst hat sich von Anfang an rührend um sie gekümmert, ist zu jedem Arztbesuch mitgegangen und hat sich nie beklagt. „Er war alles für mich. Er hat jedes Mal nach der Chemo meine Laune ­erheitert und mit viel Geduld alles getragen und Verständnis gezeigt. Ohne ihn hätte ich diese schwere Zeit nicht überstanden. Er hat überall – auch bei anderen Patienten und dem Krankenhauspersonal – seine gute Laune und seinen Humor versprüht. Für mich ist er einzigartig. Meinen Award hat er schon erhalten. Ich finde, dass er auch den P.R.I.M.A. Award verdient hat.“

Roswitha Picek-Atzinger, Krebspatientin, nominierte Tochter Simone Atzinger.

Nominierungsgrund: „Eigentlich hätten alle meine drei Töchter den Award verdient“, sagt die Wiener Krankenschwester Roswitha Picek-Atzinger. Doch als sie im Vorjahr die Diagnose „Brustkrebs“ erhielt, ging ihr erster Anruf an die älteste Tochter Simone: „Sie war von diesem ersten Moment an bis heute mit unendlicher Geduld, Liebe, Hilfe und fachlicher Kompetenz – sie ist auch Krankenschwester – an meiner Seite. Sie war eine Stütze, die man sich in so einer Situation nur wünschen kann. Sie hat auch noch die restliche Familie mitbetreut.“

Bettina (nicht am Bild) und Michaela nominierten ihre Mama Brigitta Wieser (im Bild mit Enkerln).


Nominierungsgrund: Die Schwestern Bettina (37) und Michaela (34) erkrankten beide an Brustkrebs: „Unsere Mama hat schon 2000 ihren Mann an ein Krebsleiden verloren. Und jetzt wir beide – man kann sich kaum vorstellen, was das für eine Mutter heißt. Ohne unsere Mama wären wir komplett aufgeschmissen. Sie ist die beste Oma und ein unglaublicher Motivator und sagt, dass wir uns niemals unterkriegen lassen dürfen. Danke für alles, Mama!“

Patientin Ruth Walch nominierte Schwester Barbara Kielwein & Sohn Simon Walch (Kein Bild)

Nominierungsgrund: Ruth Walch erkrankte 2007 an Brustkrebs: „Meine beiden Engel in dieser schweren Zeit nach OP und Chemotherapie waren meine Schwester Barbara, die mich immer aufmunterte, und mein Sohn Simon. Er maturierte gerade und musste viel lernen, hielt aber dennoch den Haushalt aufrecht, redete viel mit mir und schämte sich nie, weil ich keine Haare hatte. Ich werde ihm das sicher nie vergessen!“

Elfi Hufnagl, Brustkrebspatientin (links), nominierte ihre Freundin Renate Grabner.

Nominierungsgrund: Elfi Hufnagl erhielt 2009 die Diagnose Brustkrebs: „Dies war einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Ich hatte noch andere Probleme und es folgten OP, Chemo- und Strahlentherapie – ein Albtraum, der für Nicht-Betroffene unvorstellbar ist. Meine Familie und Freunde standen mir bei, aber eine Person ganz besonders: meine Freundin Renate. Sie war stets für mich da und erreichbar, obwohl sie selbst viel Arbeit hat. Sie hat mich fast täglich besucht und mit ihrer fröhlichen Art aufgemuntert. Ein Lichtblick für mich, eine echte Freundin.“

Catharina Baathoorn, ­Krebspatientin, nominierte Tochter Enola Graf und ihren Ehemann Herbert Graf.

Nominierungsgrund: Nachdem Catharina Baathoorn 2005 die Diagnose Brustkrebs (mit 5 Tumoren!) bekam, wurde sie sofort operiert. Gleich darauf bekam sie Chemotherapie: „Ich fühlte mich hässlich und war kahl. Ich weinte vor dem Badezimmerspiegel. Da stürzte meine Tochter herein, sah die frisch rasierte Glatze und sagte nur ‚Cool!‘. Sie umarmte mich und lächelte mich an. So viel Kraft, so viel Positives in einem Wort. Es folgten zehn OPs, und es geht mir nun super – dank meiner Tochter und meinem Mann!“

Kerstin Maier, Krebspatientin, dankt ihrem Mann Karl Maier.

Nominierungsgrund: Die Burgenländerin Kerstin Maier sagt: „Mein Mann stand hinter mir im Badezimmer und beide blickten wir in den Spiegel. Ich sah diesen liebevollen Menschen hinter einem grässlichen, verweinten Individuum mit kahl geschorenem Haupt ohne Wimpern und Augenbrauen, und er flüsterte mir zärtlich ins Ohr ‚Du bist wunderschön.‘ Diese Momente sind unvergesslich. Er übernahm auch noch die Mutterrolle für unsere Kinder (7 und 17) und managte unseren Betrieb in dieser schweren Zeit alleine.“

Edeltraud Pichler, Krebspatientin, nominierte ihren Mann Fritz Pichler.

Nominierungsgrund: Vor dreieinhalb Jahren erkrankte Edeltraud Pichler an Brustkrebs; vor einigen Wochen wurden Metastasen festgestellt: „Mein Mann Fritz ist mir immer beigestanden und wir haben nächtelange Gespräche geführt. In unserem Haushalt lebt auch noch unser behinderter Sohn und meine knapp 90-jährige Schwiegermutter, um die wir uns kümmern. Er hat alles für mich gemacht. Er hat gelernt zu kochen, den Haushalt zu führen und hat unseren Sohn und seine Mutter versorgt. Ich möchte ihm mit dem P.R.I.M.A. Award danken!“

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Die P.R.I.M.A. Awards 2011

Sabine Karner, Krebspatientin (links), nominierte Gabriele Mausser, diplomierte Lebens- und Sozialberaterin.

Nominierungsgrund: Frau Karners Tochter war gerade 3 Jahre und ihr Sohn 5 Monate, da bemerkte sie nach dem Stillen einen Knoten in ihrer Brust. Dann ging es Schlag auf Schlag: „Die Diagnose Krebs war ein Schock. Meine Familie war in dieser Zeit eine sehr große Hilfe, aber auch selber oft hilflos. Über die Krebshilfe kam ich zu Frau Mausser. Sie hat mir mit ihrer einfühlsamen, offenen Art andere Sichtweisen und Wege gezeigt, um den Krebs auch in Kopf und Seele zu besiegen. Ich habe durch die Gespräche mit ihr Lebensmut und Selbstvertrauen entwickelt. Sie half mir sehr und hilft mir immer noch. Danke!“

Elisabeth Stöckl, Brustkrebspatientin, nominierte ihre Freundin Richarda Mayer. (Kein Bild)



Nominierungsgrund: Patientin Elisabeth Stöckl sagt: „Meine Freundin Ricky hat ihre Schwester 12 Jahre lang durch die Brustkrebserkrankung begleitet. Diese hat den Kampf leider verloren. Als ich erkrankte, erlebte ich nun Rickis feines Gespür für die Bedürfnisse einer Krebspatientin: Sie nimmt die Krankheit ernst ohne Dramatik. Sie stärkt meine Zuversicht mit heiterer Gelassenheit, ohne Oberflächlichkeit. Sie war auch beim Tod meiner Mutter an meiner Seite. Sie macht mir keine Vorschriften, ist aber verlässlich zur Stelle, wenn ich sie brauche.“

Horst Flatz wurde von seiner Ehefrau, Brustkrebspatientin Conchita Flatz, nominiert.


Nominierungsgrund: Conchita Flatz ist 2006 an Brustkrebs erkrankt. Ihr Mann Horst hat sich von Anfang an rührend um sie gekümmert, ist zu jedem Arztbesuch mitgegangen und hat sich nie beklagt. „Er war alles für mich. Er hat jedes Mal nach der Chemo meine Laune ­erheitert und mit viel Geduld alles getragen und Verständnis gezeigt. Ohne ihn hätte ich diese schwere Zeit nicht überstanden. Er hat überall – auch bei anderen Patienten und dem Krankenhauspersonal – seine gute Laune und seinen Humor versprüht. Für mich ist er einzigartig. Meinen Award hat er schon erhalten. Ich finde, dass er auch den P.R.I.M.A. Award verdient hat.“

Roswitha Picek-Atzinger, Krebspatientin, nominierte Tochter Simone Atzinger.

Nominierungsgrund: „Eigentlich hätten alle meine drei Töchter den Award verdient“, sagt die Wiener Krankenschwester Roswitha Picek-Atzinger. Doch als sie im Vorjahr die Diagnose „Brustkrebs“ erhielt, ging ihr erster Anruf an die älteste Tochter Simone: „Sie war von diesem ersten Moment an bis heute mit unendlicher Geduld, Liebe, Hilfe und fachlicher Kompetenz – sie ist auch Krankenschwester – an meiner Seite. Sie war eine Stütze, die man sich in so einer Situation nur wünschen kann. Sie hat auch noch die restliche Familie mitbetreut.“

Bettina (nicht am Bild) und Michaela nominierten ihre Mama Brigitta Wieser (im Bild mit Enkerln).


Nominierungsgrund: Die Schwestern Bettina (37) und Michaela (34) erkrankten beide an Brustkrebs: „Unsere Mama hat schon 2000 ihren Mann an ein Krebsleiden verloren. Und jetzt wir beide – man kann sich kaum vorstellen, was das für eine Mutter heißt. Ohne unsere Mama wären wir komplett aufgeschmissen. Sie ist die beste Oma und ein unglaublicher Motivator und sagt, dass wir uns niemals unterkriegen lassen dürfen. Danke für alles, Mama!“

Patientin Ruth Walch nominierte Schwester Barbara Kielwein & Sohn Simon Walch (Kein Bild)

Nominierungsgrund: Ruth Walch erkrankte 2007 an Brustkrebs: „Meine beiden Engel in dieser schweren Zeit nach OP und Chemotherapie waren meine Schwester Barbara, die mich immer aufmunterte, und mein Sohn Simon. Er maturierte gerade und musste viel lernen, hielt aber dennoch den Haushalt aufrecht, redete viel mit mir und schämte sich nie, weil ich keine Haare hatte. Ich werde ihm das sicher nie vergessen!“

Elfi Hufnagl, Brustkrebspatientin (links), nominierte ihre Freundin Renate Grabner.

Nominierungsgrund: Elfi Hufnagl erhielt 2009 die Diagnose Brustkrebs: „Dies war einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Ich hatte noch andere Probleme und es folgten OP, Chemo- und Strahlentherapie – ein Albtraum, der für Nicht-Betroffene unvorstellbar ist. Meine Familie und Freunde standen mir bei, aber eine Person ganz besonders: meine Freundin Renate. Sie war stets für mich da und erreichbar, obwohl sie selbst viel Arbeit hat. Sie hat mich fast täglich besucht und mit ihrer fröhlichen Art aufgemuntert. Ein Lichtblick für mich, eine echte Freundin.“

Catharina Baathoorn, ­Krebspatientin, nominierte Tochter Enola Graf und ihren Ehemann Herbert Graf.

Nominierungsgrund: Nachdem Catharina Baathoorn 2005 die Diagnose Brustkrebs (mit 5 Tumoren!) bekam, wurde sie sofort operiert. Gleich darauf bekam sie Chemotherapie: „Ich fühlte mich hässlich und war kahl. Ich weinte vor dem Badezimmerspiegel. Da stürzte meine Tochter herein, sah die frisch rasierte Glatze und sagte nur ‚Cool!‘. Sie umarmte mich und lächelte mich an. So viel Kraft, so viel Positives in einem Wort. Es folgten zehn OPs, und es geht mir nun super – dank meiner Tochter und meinem Mann!“

Kerstin Maier, Krebspatientin, dankt ihrem Mann Karl Maier.

Nominierungsgrund: Die Burgenländerin Kerstin Maier sagt: „Mein Mann stand hinter mir im Badezimmer und beide blickten wir in den Spiegel. Ich sah diesen liebevollen Menschen hinter einem grässlichen, verweinten Individuum mit kahl geschorenem Haupt ohne Wimpern und Augenbrauen, und er flüsterte mir zärtlich ins Ohr ‚Du bist wunderschön.‘ Diese Momente sind unvergesslich. Er übernahm auch noch die Mutterrolle für unsere Kinder (7 und 17) und managte unseren Betrieb in dieser schweren Zeit alleine.“

Edeltraud Pichler, Krebspatientin, nominierte ihren Mann Fritz Pichler.

Nominierungsgrund: Vor dreieinhalb Jahren erkrankte Edeltraud Pichler an Brustkrebs; vor einigen Wochen wurden Metastasen festgestellt: „Mein Mann Fritz ist mir immer beigestanden und wir haben nächtelange Gespräche geführt. In unserem Haushalt lebt auch noch unser behinderter Sohn und meine knapp 90-jährige Schwiegermutter, um die wir uns kümmern. Er hat alles für mich gemacht. Er hat gelernt zu kochen, den Haushalt zu führen und hat unseren Sohn und seine Mutter versorgt. Ich möchte ihm mit dem P.R.I.M.A. Award danken!“

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