Olympia kann kommen: Die neue ÖOC-Mode

Der Countdown in Richtung XXI. Olympische Winterspiele in Vancouver und Whistler läuft: Nur noch 64 Tage bis zur Eröffnung des Wintersport-Highlights am 12. Februar 2010 bleiben Zeit für Limits, Formoptimierungen und Vorbereitungen. Österreichs Athleten werden nicht nur sportlich, sondern auch modisch in Kanada ein gutes Bild abgeben. Am Donnerstag wurde nun die Olympia-Bekleidung vorgestellt.

Mit der Präsentation der Olympia-Bekleidung für die Athleten des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) sowie des Österreichischen Paralympischen Komitees (ÖPC) im Casino Austria in Wien wurde die letzte Phase eingeläutet. Der neue ÖOC-Präsident Karl Stoss gibt sich überzeugt. "Es freut mich besonders, dass die österreichische Olympia-Mannschaft auch wieder mit einer ausgezeichneten hochwertigen Ausrüstung nach Vancouver reisen wird." Präsentiert wurden Wärmekleidung der Firma Schöffel, die Festkleidung von Schneiders, Sport-Freizeitkleidung von Erima, Freizeitkleidung, Strickteile und Mützen von Eisbär. Die ÖOC-Delegation wird weiters mit Outdoor-Schuhen von Tecnica und Festkleidungs-Schuhen von Sioux, Skihandschuhen von Reusch, Hemden und Blusen von Sir, Krawatten und Tücher von Romy Hubegger sowie Damen-Handtaschen von Ute Pöhl ausgerüstet.

Gesamt repräsentieren die von "Models" wie Skicross-Weltmeister Andreas Matt, -Vize-Weltmeisterin Karin Huttary und Paralympics-Teilnehmer Reinhold Sampl vorgeführten Bekleidungsstücke den stolzen Wert von 3.600 Euro pro Athleten. "Allein vom Outfit her sind wir schon ganz vorne dabei", meinte Sampl.

Für "Kanada-Stimmung" sorgten im Casino Austria auch ein ausgestopfter Grizzly sowie ein Mountaineer in traditioneller roter Uniform. Nach dem "warm-up" in der Kärntnerstraße wird es freilich erst am 30./31. Jänner 2010 bei der offiziellen Einkleidung so richtig rundgehen: Dann fassen alle qualifizierten Athleten ihre Olympia-Kleidung aus. "Für uns ist das nächste wichtige Datum der 25.1.2010. Dann wird die Mannschaft nominiert", meinte "Hausherr" und ÖOC-Präsident Stoss, der ja auch Casinos-Austria-Boss ist.

Damit für Österreichs Athleten in Kanada auch in Sachen Kommunikation alles prächtig läuft, hat sich das ÖOC sowie das durch die frühere Gesundheitsministerin und Präsidentin Maria Rauch-Kallat vertretene ÖPC "Verstärkung" geholt. Samsung Electronics ist offizieller Partner und stattet jeden Athleten mit seinem Samsung Star (S5230) aus. Mit dem neuesten Touch-Handy sollen die ÖOC-Stars immer auf Tuchfühlung bleiben.

Der neue ÖOC-Präsident ließ sich übrigens zu keiner Medaillenprognose hinreißen. "Von mir werden Sie keine Zahlen hören. Ich werde keine Spekulationen abgeben. Wo das hinführt, haben wir im vergangenen Jahr ja gesehen", meinte Stoss in Anspielung auf die Finanzkrise. "Aber ich bin überzeugt, dass wir großartige Leistungen bringen werden."