Solo für Tanz-Jurorin

Dancing-Stars

Solo für Tanz-Jurorin

Exklusiv. Bei Dancing Stars strahlt Nicole Burns-Hansen als Jury-Star. Doch in MADONNA verrät sie: „Ich bin frisch geschieden!“

(c) Philipp EndersSie bringt weiblichen Charme in die sonst oft ruppig wirkende Dancing Stars-Jury. Nicole Burns-Hansen (35) sorgt neben Alfons Haider, Hannes Nebdal und Thomas Schäfer-Elmayer dafür, dass die männlichen Kandidaten nicht auf der Strecke bleiben. „Ein Tänzer muss für mich das ganze Package haben: Technik, Charme und Ausstrahlung“, legt die attraktive Jurorin die Latte hoch.

Ausgetanzt
Attribute, mit denen der Schotte Donnie Burns ihr Herz eroberte. Acht Jahre war die gebürtige Schweizerin mit dem fünfzehnfachen Profi-Weltmeister verheiratet. Seit zwei Wochen ist das Paar geschieden. Burns-Hansen ist vom Londoner Domizil ausgezogen und lebt wieder in ihrer Heimatstadt Zürich. In MADONNA spricht die Tanztrainerin erstmals über ihre Scheidung und erklärt, warum sie jetzt für eine neue Liebe offen ist.

Bei „Dancing Stars“ sind sie stets gut gelaunt. Privat leben Sie aber in Scheidung. Wie geht es Ihnen wirklich?
NICOLE Burns-Hansen: Ich bin seit Mitte März geschieden. Natürlich schmerzt die Trennung und ich muss da auch emotional noch sehr viel verarbeiten. Aber sagen wir so: Es geht mir jeden Tag besser.

Was war Scheidungsgrund?
Burns-Hansen:
2007 war nicht mein bestes Jahr. Schon im Mai hatte es begonnen, zu kriseln. Im Juli bin ich dann aus dem Haus ausgezogen. Es gab zwar keine Seitensprünge, aber unsere Beziehung hat einfach nicht mehr gepasst. Wir haben uns auseinandergelebt. Sicher auch deshalb, weil wir beide beruflich ständig unterwegs waren. Wir haben lange gebraucht, bis wir uns dazu entschlossen haben, die Scheidung einzureichen.

Vermissen Sie Ihren Ex-Mann?
Burns-Hansen:
Wir telefonieren regelmäßig und haben ein freundschaftliches Verhältnis. Gott sei Dank, denn wir begegnen uns immer wieder bei Tanzturnieren. Ich vermisse meinen Golden Retriever „Bonzo“, der bei meinem Mann geblieben ist. Und ich vermisse London als Tanzmekka, wo ich immerhin dreizehn Jahre lang gelebt habe.

Wollten Sie nie Kinder?
Burns-Hansen:
Das war bei uns beiden eigentlich nie ein Thema. Aber ich hätte schon gerne irgendwann mal Kinder.

Vielleicht mit Ihrem neuen Herzensmann
Burns-Hansen:
Ich genieße im Moment das Single-Leben. Ich fange jetzt wieder an, für argentinische Shows Tango zu trainieren. Was eine neue Liebe betrifft: Wenn es passiert, dann passiert es eben.

Was macht Nicole Burns-Hansen, wenn sie gerade nicht am Freitagabend die Dancing Stars beurteilt?
Nicole Burns-Hansen:
Ich unterrichte in einer Tanzschule in Zürich und reise sehr viel: Ich trainiere Paare in Deutschland, Italien und London. Vor zweieinhalb Jahren habe ich aufgehört, selbst bei Shows und Turnieren zu tanzen. Jetzt bewerte ich hauptsächlich bei Wettbewerben.

Sie haben ständig mit Profi-Tänzern zu tun. Wie ernst können Sie da „Dancing Stars“ als Jurorin überhaupt nehmen?
Burns-Hansen:
Ich bewundere die Promis, die es wagen, bei der Show mitzutanzen. Das harte Training ohne Pausen und so ganz ohne Erfahrung ins Tanzen hineinzugehen – das verdient Respekt. Es macht keinen Sinn, die VIPs mit ­Profis zu vergleichen. Ich versuche, sie auf ihre persönlichen Steigerungen und Schwächen hinzuweisen.

Bewerten Sie als Frau nach anderen Kriterien als ihre männlichen Kollegen?
Burns-Hansen:
Ich denke, dass die Herren der Schöpfung die Damen immer ein bisschen bevorzugen. Eine zweite Frau in der Jury wäre für die männlichen Kandidaten vielleicht besser. Promi-Männer haben es ohnehin viel schwerer. Die Frauen können sich bei den Standardtänzen zumindest führen lassen. Für mich ist wichtig, ob jemand das „ganze Package“ mitbringt: Technik, Charme und Ausstrahlung. Wie Dorian Steidl etwa

Was sagen Sie zu den Zickenkriegen unter den Paaren?
Burns-Hansen:
Ich kriege vieles nicht mit, weil ich meist erst am Tag der Show anreise.
Aber meine Kollegen liefern mir immer ein kleines Update (lacht). Diese Zankereien sind amüsant und völlig normal beim Tanzen. Die verbringen so viel Zeit mit ihren Partnern. Da kommt es schon vor, dass die einen sich streiten, andere wiederum verlieben sich.

So wie Sie sich damals in Ihren Ex-Mann Donnie Burns
Burns-Hansen:
Donnie war zuerst mein Lehrer, dann wurde er mein Ehemann. Als Trainer ist man es zwar gewohnt, dass man sehr engen Kontakt mit den Tanzpartnern hat. Aber irgendwann hat er mich mit seinem Charme erobert.

Muss Ihr neuer Freund ein Tänzer sein?
Burns-Hansen:
(lacht) Es wäre von Vorteil! Ich bin zwar keine, die privat in Discos ab­shakt, aber ich liebe es, mit einem Partner zu tanzen.