Auch Königinnen haben eine Privatsphäre

Queen geht gegen Paparazzi-Fotos vor

Prinz Harry auf Kneipentour oder Camilla beim Planschen - die Königin will Fotos von Paparazzi nicht länger dulden.

Ihre Anwälte forderten mehrere britische Zeitungen zum Verzicht auf die Veröffentlichung derartiger Fotos auf, teilte der Buckingham-Palast mit.

Die Royals wollen künftig gerichtlich gegen Fotografen und Medien vorgehen, die private Bilder von Mitgliedern der königlichen Familie drucken, wenn sie "nicht im Dienst" sind. Auch die Königsfamilie habe ein Recht auf Privatsphäre, sagte ein Sprecher.

Ein erster Test für die schärfere Gangart im Umgang mit Klatschfotografen soll das bevorstehende Weihnachtstreffen der Windsors im englischen Norfolk sein. Prinz William hatte sich in der Vergangenheit öfter öffentlich über das Vorgehen der Paparazzi beschwert, nachdem sie seine Langzeit-Freundin Kate Middleton über Monate hinweg verfolgten. Auch die Rolle der Fotografen beim Unfall-Tod von Williams Mutter, Lady Diana, 1997 wurde immer wieder hinterfragt.

Die Windsors folgen damit dem Vorgehen von Prinzessin Caroline von Monaco. Sie setzte sich mehrfach gegen unerwünschte Paparazzi-Bilder gerichtlich durch.