Jackson war untergewichtig und verletzt

Neue Enthüllungen

Jackson war untergewichtig und verletzt

Nun kommen neue Details von Jackos Tod ans Tageslicht.

Michael Jacksons Tod erschütterte die Welt. Bild: (c) REUTERS/David W CernyDie Leiche von Popstar Michael Jackson hat nach einem Bericht der britischen Zeitung "The Sun" zahlreiche Narben und Verletzungen aufgewiesen. Der Sänger hatte bei seinem Tod dem Bericht zufolge nur teils aufgelöste Tabletten im Magen und wog bei einer Größe von 1,77 Metern knapp 51 Kilo. Das Boulevardblatt berief sich in seinem Bericht auf Ergebnisse der Obduktion, schrieb allerdings nicht, wie es an die Informationen gelangte.

Kahlköpfig
Laut "Sun" trug der 50-jährige Sänger an seinem Todestag am Donnerstag eine Perücke, unter der er stellenweise kahlköpfig war. Eine vernarbte Stelle über Jacksons linkem Ohr sei total kahl gewesen. Grund dafür war laut "Sun" ein Unfall aus dem Jahr 1984, als Jacksons Haar bei Werbeaufnahmen Feuer fing.

Verletzungen
Zudem wies die Leiche des ehemaligen "King of Pop" dem Bericht zufolge Verletzungen von den erfolglosen Wiederbelebungsversuchen auf. So seien mehrere Rippen gebrochen gewesen. Außerdem gebe es in der Herzregion vier Einstichstellen von Spritzen. Laut "Sun" hätte das Herz des Sängers mit Adrenalin wieder zum Schlagen gebracht werden sollen. Drei der Spritzen sollen auch die Herzwand durchstochen haben.

Narben
Das Gesicht des Sängers habe Narben chirurgischer Eingriffe aufgewiesen. Eine Seite seiner Nase sei teilweise eingefallen gewesen. Ferner seien an der Leiche des Sängers Einstiche an Hüfte, Schenkeln und Schulter gefunden worden, die angeblich von Schmerzmittel-Injektionen stammen. Ferner hätten die Gerichtsmediziner zahlreiche Narben von mindestens 13 kosmetischen Operationen festgestellt. Wie das Boulevardblatt weiter berichtete, hatte Jackson Verletzungen an den Knien und Schienbeinen. Schnittwunden am Rücken sollen von einem Sturz herrühren.

Kein Testament

Bis jetzt ist noch immer kein Testament aufgetaucht. Ob es überhaupt eines gibt, ist unklar. "Es gibt Zeugenaussagen, die auf die Existenz eines Testaments hindeuten", erklärte der Anwalt der Familie, Londell McMillan. Dies versuche man derzeit herauszufinden, noch sei der Familie aber nichts präsentiert worden. Ein Testament wäre nicht zuletzt in der Frage des Sorgerechts für die drei Kinder hilfreich. Die Mutter des "King of Pop" reklamierte das Sorgerecht zuletzt für sich.

100 neue Songs
Wer auch immer das Sorgerecht bekommt, hat zumindest nicht auch automatisch Zugriff auf das Erbe, wurde von Scheidungsanwälten am Sonntag klargestellt. Wer auch immer die Erben sein werden - trotz großer Schulden dürften sie Hunderte Millionen kassieren.

"Offen gesagt, er ist tot vielleicht mehr wert als lebendig", äußerte sich kürzlich ein Anwalt der Hit-Factory-Aufnahmestudios, in denen das Album "Thriller" produziert wurde. An Stoff für neue CDs scheint über Jahre kein Mangel zu sein: Angeblich liegen im Archiv mehr als 100 Songs, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden.

Arzt weist Vorwürfe zurück
Der Arzt von Jacko hat währenddessen Vorwürfe der übermäßigen Abgabe von Schmerzmitteln zurückgewiesen. Conrad Murray habe Jackson nie die Mittel Demerol oder OxyContin verschrieben, sagte der Anwalt des Arztes, Edward Chernoff. "Nie. Und auch nicht an diesem Tag", sagte Chernoff.