Das geht zu weit!

Supermodel mit nur 10 Jahren

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Kristina Pimenova (10) gilt als schönstes Mädchen der Welt und wird von der Mutter zur Top-Beauty gedrillt. 

Wenn andere Mädchen ihres Alters sich treffen, um zu spielen oder einfach zu quatschen, posiert sie vor der Kamera. Kristina Pimenova ist gerade erst zehn Jahre alt und gehört schon zur Spezies der Supermodels. Die Kleine – sie trägt den Titel „Schönstes Mädchen der Welt“ – posiert vor der Kamera wie Gigi, Cara und Co, verdient mit einem Shooting bis zu 5.000 Dollar, und das, obwohl sie ­eigentlich noch weit entfernt vom geschäftsfähigen Alter ist. 
 
Eislauf-Mutter
Treibende Kraft hinter der geschäftstüchtigen Kristina ist die noch Ehrgeizigere Mama Glikeriya, die früher selbst mal Model war, aber nicht sehr erfolgreich, und ihren Traum jetzt  über den Umweg des eigenen Kindes auslebt. Seit Kristina gehen kann, wird sie von Mama fotografiert und verheizt. Freizeit, Schule, soziale Kontakte – für Kristina bleibt das alles auf der Strecke. Schließlich muss sie doch täglich ihre vier Mil­lionen Follower auf Facebook und dazu die 1,2 Millionen auf Instagram befriedigen. Und das im doppelten Wortsinn, denn mit ihren aufreizenden Pics in Lolita-Optik bietet sie Pädophilen eine ideale Fantasie-Vorlage.  
 
Shitstorm
Doch das scheint Mama Glikeriya vollkommen egal zu sein. Was zählt, sind Cover der Kinder-Vogue, Kampagnen für Armani junior und Fendi. Seit ihrem vierten Lebensjahr steht Kristina vor der Kamera, hat sogar eine eigene App („Kristina Dress up“) und lebt in einer Welt, in der nur Äußerlichkeiten zählen. Doch mittlerweile hat sich ein regelrechter Shitstorm gegen Kris­tinas Mutter formiert. Zwar kümmert sich die Mama um die Social-Media-Kanäle der Tochter und versichert, anzügliche Nutzer zu sperren, doch wer die Bilder sieht, weiß, wie wenig ernst gemeint das Unterfangen ist. Kristina posiert in kurzen Röcken, knappen Shorts und schaut mit halb geöffnetem Mund in die Kamera.  „OMG! Sie ist zu jung für so einen sexy Look“, posten besorgte Mütter. Die Mutter setzt entgegen: „Sie ist so wunderschön und perfekt und hat so viel Spaß am Modeln, vor allem auf dem Laufsteg.“ Auch Papa Ruslan – ehemaliger Fußball-Profi – forciert die fragwürdige Karriere seiner kleinen Tochter.
Interessantes Detail zum Schluss: Auf die Frage, was Kristina (die ja ach so gern modelt) denn mal werden möchte, antwortet die kleine prompt: „Archäologin“. Hm …
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