Hausmittel

Sanfte Hilfe

Heilen mit Hausmitteln

Von Kopfschmerzen über Prellungen bis hin zu Insektenstichen: Mit diesen einfach ­zuzubereitenden Teemischungen, Wickeln, Kuren und Co. können Sie auf natürliche Art und Weise Ihre Beschwerden lindern – ganz ohne Nebenwirkungen!

Bei typischen Alltagsbeschwerden, wie Halsschmerzen, Harnwegsinfekten oder Durchfall, greifen viele sofort zu chemischen Medikamenten. Dabei muss das nicht sein. Denn es gibt auch gute Hausmittel, die diese Unpässlichkeiten schnell wieder verschwinden lassen.

Natürliche Helferlein
Was genau sind Hausmittel? Bei Hausmitteln handelt es sich um einfache medizinische Maßnahmen, die oft auf eine sehr lange Tradition zurückgehen und von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. So wurden manche Heilpflanzen, wie beispielsweise Johanniskraut, schon in der Steinzeit verwendet, um Menschen von ihren Krankheiten zu befreien. Das Spektrum der Anwendungen, die unter dem Begriff Hausmittel rangieren, ist ausgesprochen vielfältig. So mindern zum Beispiel Essigumschläge Schwellungen bei Blutergüssen, Heublumenbäder Schmerzen bei Blasenentzündungen oder ein paar Tropfen Olivenöl Ohrenentzündungen. Allen Hausmitteln gemeinsam ist, dass sie sich ausschließlich natürlicher Methoden und natürlicher Substanzen bedienen: Heilkräuter, Lebensmittel, Wasser, Salz, Heilerde, um eine kleine Auswahl zu nennen.

Chancen und Grenzen
Nicht nur bei akuten Alltagsbeschwerden, sondern auch bei chronischen Krankheiten bieten die altbewährten Mittel und Anwendungen (siehe Kästen) eine sinnvolle Ergänzung zu den Behandlungen der Schulmedizin. Hausmittel erweisen sich zur Selbstbehandlung als geradezu ideal, denn sie sind besonders sanft, nebenwirkungsarm und kostengünstig. Dennoch ist es ratsam, den Hausarzt oder Apotheker zu informieren, bevor Sie mit der Selbstmedikation beginnen. Wichtig: Die Grenzen der Selbstbehandlung sind dort erreicht, wo keine rasche Besserung der Beschwerden eintritt oder die Krankheit einen ernsteren Verlauf zu nehmen droht. Sie sollten deshalb den Krankheitsprozess genau beobachten.

Die besten Rezepte für zu Hause 1/17
Bei Kopfschmerzen
Öl-Einreibung:
Reiben Sie Ihre Schläfen mit etwas Pfefferminzöl (1–2 Tropfen pro Schläfe) ein.

Kälteanwendungen:
Kalte Kompressen oder Eisbeutel, abwechselnd auf Nacken und Stirn aufgelegt, helfen die Schmerzen zu lindern.