"Alles wird ab jetzt anders"

Nazan Eckes im Talk

"Alles wird ab jetzt anders"

Sie ist wieder zurück! Fünf Monate nach der ­Geburt von Baby Lounis kehrt Nazan Eckes auf den TV-Schirm zurück. Der Talk über Glücksmomente & Job.

Sie ist neuerdings ­Intervallschläferin, Langstrecken-Spaziergeherin, leidenschaftliche Mutter – und ab 9. März steht sie nun auch wieder im Rampenlicht. Denn Nazan Eckes (38) moderiert nach fünfmonatiger Babypause wieder RTLs Explosiv und das Wochenendmagazin. Sohn Lounis wird dabei niemals fremden Händen überlassen. Papa Julian Khol (35), ein Wiener Künstler, und Nazans Mama schaukeln in Köln das Baby. Im Interview spricht Eckes über ihr neues Leben, schlechtes Gewissen und gesteht, dass sie Lounis absolut gar nichts ausschlagen kann.

Sie geben am 9. März Ihr TV-Comeback. Zeit, nachzufragen: Wie kriegen Sie Baby und Job unter einen Hut?
Nazan Eckes:
Bisher hatte ich nur einzelne Einsätze, wie eine Moderation auf der Berliner Fashion Week. Ich war sehr aufgeregt, aber es hat am Ende alles sehr gut geklappt. Meine Mutter hat im Hotel auf Lounis aufgepasst, und meine Schwester, die mein Management macht, hat mich vor Ort unterstützt. Wenn ich jetzt mit Explosiv loslege, wird wieder meine Mutter aufpassen. Ich bin ihr unendlich dankbar dafür!

In unserem letzten Talk nach Lounis’ Geburt sprachen Sie darüber, dass Sie ein ganz klassisches Erziehungsmodell – nur Familie – wählen. Wie klappt denn das so weit?
Eckes:
Bisher ganz gut. Solange Lounis noch so klein ist, wollen wir das so durchziehen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, ihn als kleines Baby in fremde Hände zu geben. So bin ich durch meine türkische Kultur geprägt. Da regelt man so etwas innerhalb der Familie. Zumindest die erste Zeit …


Wie haben Sie die Zeit seit Lounis’ Geburt verbracht? Was waren die schönsten Momente?
Eckes:
Oh, es gab so viele … Ihn das erste Mal im Arm zu halten war natürlich unglaublich. Aber manchmal sind es auch ganz kleine Dinge. Ein Blick zum Beispiel oder ein Lächeln. Wenn dich dein Baby glücklich anstrahlt, ist es das Schönste auf der ganzen Welt. Ich unternehme sehr viel mit ihm, und wir gehen mindestens ein Mal am Tag lange spazieren.


Sie haben ein fünf Monate altes Baby. Wie schwer ist es, sich zu 100 Prozent auf den Job zu konzentrieren?
Eckes
: Alles wird ab jetzt anders werden, das weiß ich. Als Mutter möchtest du dein Kind keine Sekunde alleine lassen und hast ein schlechtes Gewissen, wenn du arbeiten gehst. Aber das Wichtigste ist, dass ich auch als Working Mum viel Zeit mit Lounis verbringe und immer für ihn da bin. Ich habe daher sehr familienfreundliche Arbeitszeiten. Und ich überlege mir von nun an ganz genau, welche Jobs ich annehme und welche nicht.


Wie würden Sie Lounis’ Charakter beschreiben?
Eckes:
Er hat sehr viel Temperament, schon einen starken Willen und lacht sehr viel. Er ist ein sehr aufgewecktes und neugieriges Baby. Ich liebe alles an meinem Kind! Aber welche Mutter tut das nicht?


Sie bezeichnen sich als Intervallschläferin …
Eckes:
Zur Intervallschläferin bin ich ja zwangsläufig geworden. Ich habe die Hoffnung, dass Lounis in den nächsten Wochen und Monaten immer länger schläft. Und wenn nicht, brauche ich halt noch mehr Kaffee!


Man nimmt sich ja immer viel vor. Inwieweit sind Sie eine konsequente Mum, und wann setzt sich Lounis durch?
Eckes:
Lounis setzt sich im Moment immer durch. Ich fürchte, ich bin keine strenge Mami und gebe zu schnell nach. Aber wenn er weint und etwas unbedingt will, kann ich nicht anders! In Zukunft muss ich das Zepter aber nach und nach an mich reißen.


Hat Lounis schon seine zweite Heimat Wien gesehen, und wie war Ihr Wien-Trip? Ein großes Familienfest?
Eckes:
Lounis hat seine zweite Heimat schon mit zweieinhalb Monaten besucht. Wir waren nämlich über Weihnachten dort, und das hat sehr viel Spaß gemacht. Auch in Wien war ich viel mit ihm spazieren. Bald sind wir wieder da, und darauf freue ich mich sehr.