Was Shopping mit uns anstellt

Im Kaufrausch

Was Shopping mit uns anstellt

Midseason-Sale, Ausverkauf, letzte Reduzierungen - wir alle reagieren auf die bunten Schilder, die uns in die Einkaufstempel locken. Und dann wird gewühlt und gekauft, bis die Kreditkarte glüht. Wie sagte Carrie Bradshaw einst? "Shopping ist mein Cardio-Training!" In der Tat verbrennen wir beim Einkaufen bis zu 200 Kalorien in der Stunde.

Rechenzentrum im Hirn wird unterdrückt
Beim gelungenen Schnäppchen wird eine Menge an Glückshormonen ausgeschüttet: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Shopping jene Hirnregion aktiviert, die uns ein kleines "Hoch" verschafft - nämlich das Belohnungszentrum. Wenn wir Neues anprobieren und bestaunen, wird Dopamin ausgeschüttet, welches uns dazu verleitet, zu kaufen. In diesem Augenblick treten unsere rationalen Gedanken in den Hintergrund. Und wenn uns ein Rabattschild auch eine satte Ersparnis verspricht, wird jene Hirnregion, die für das Rechnen zuständig ist, fast ganz unterdrückt. Statt zu kalkulieren, greifen wir einfach zu und machen uns glücklich! Einzig die sogenannte Inselrinde im Hirn, sonst für Schmerzen zuständig, warnt uns (im Idealfall!), wenn der Preis wirklich zu hoch ist.

Experten raten Shopaholics zu folgenden Anti-Kaufrausch-Maßnahmen: Nicht planlos shoppen, sondern vor eine Einkaufsliste erstellen. Statt Bankomat- oder Kreditkarte lieber mit Bargeld zahlen - das schmerzt mehr, als das Ausgeben von 'unsichtbarem' Geld.

Kluges Shopping 1/5
  • Überblick verschaffen. Bevor es zum großen Shopping-Ausflug geht räumen Sie Ihren Kleiderschrank gründlich auf. Trennen Sie sich von Stücken die sie definitiv nicht mehr gebrauchen können, machen Sie Platz für neue und entdecken Sie vielleicht das ein oder andere verschollen geglaubte Stück, das auch in der nächsten Saison getragen werden kann.
  • Wunschliste. Wenn sie einen Überblick darüber haben, was Sie alles bereits besitzen, schreiben Sie sich einen kleinen Wunschzettel mit den Sachen die Sie brauchen oder haben möchten und womit Sie diese kombinieren könnten.
  • Limit setzen. Lassen Sie die VISA-Karte zuhause und nehmen Sie eine bestimmte Summe an Geld mit um keine überflüssigen Fehlkäufe zu machen, die Sie später vielleicht bereuen.
  • Frustkäufe meiden. In einer emotional angeschlagenen Zeit oder bei PMS sollten Sie das Shoppen vermeiden. Frauen sind in dieser Zeit bereit Geld für alles mögliche auszugeben, nur um sich die Laune damit kurzzeitig zu verbessern. Gehen Sie stattdessen mit einer Freundin auf einen Kaffee oder ins Kino.
  • Rechnung aufheben. Heben Sie sich alle Rechnungen gut auf – für den Fall, dass Sie das gekaufte Stück zuhause in Ruhe noch einmal anprobieren möchten oder es eventuell wieder zurückgeben wollen

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